Archiv für Februar 2009

09
Feb
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news 9.2.2009

  • Material – grünes Plexiglas

Nein, es geht in diesem Fall weniger um die optischen Eigenschaften dieses beliebten Materials sondern eher um seine Produktion. Wie eigentlich alle Kunststoffe wird auch PMMA (Kürzel alá PVC/PE/PS) aus Grundstoffen hergestellt, die irgendwie alle ihre Wurzeln im Erdöl haben. Ob Peak Oil noch kommt oder schon da war ist ein gutes Thema für die nächste Stammtischdiskussion, Einigkeit besteht eigentlich in allen Lagern über die Endlichkeit des schwarzen Zeugs. Die Rettung kommt da vieleicht aus der Welt der Mikrobiologen, die ihre Mikroben so dressieren können, dass sie die entsprechenden Ausgangsstoffe bilden. Das klapt im Labor schon für so einige Kunststoffe, für Plexiglas sah es aber sehr lange eher mau aus. Technology Review hat aber nun einen Bericht zu dem entsprechenden Durchbruch. Ob sich das Verfahren dann auch für die Massenproduktion entsprechend skalieren lässt wird sich wohl auch in naher Zukunft zeigen.

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  • Design – Wasserkran by Zaha Hadid

Muss mich an dieser Stelle als schlimmer Fan-Boy von Zaha Hadid outen. Mir gefällt fast alles woran sie mal gestalterisch Hand angelegt hat. Dieser Wasserkran macht da keine Ausnahme und ich würd ihn mir schon fast als Skulptur an die Wand tackern oder als Briefbeschwerer auf den Tisch stellen.

Wer ein wenig sucht wird noch eine Menge mehr Zeugs von der Dame finden, die gute Frau ist im Moment grade schröcklich umtriebig.

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  • Verfahren – SMD auf der Herdplatte

Wie man in der eigenen heißgeklebten Bastelkisten-Ghettoumgebung am besten SMD-Krams lötet wird viel gestritten, ganz so schön wie die professionellen Kleinserienschnitzer wird man es wohl nicht hinbekommen, aber man kann es zumindest versuchen. Neben der Back-/Pizzaofen/Toastervariante gibt es auch noch die Möglichkeit die Platine von unten mit einer Herdplatten zu heizen und so Zinn/Paste zum schmelzen zu bringen. Wer sich schonmal ein entsprechendes Datenblatt angeschaut hat, dem sollte aufgefallen sein, dass bei den Verfahren mit genau definierten Temperaturschritten gearbeitet wird, Platte an und gut reicht als nicht.

Wie man seine Herdplatten mit einem 2313 und noch etwas mehr Kleinkram entsprechend umrüstet erfahrt ihr hier:

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06
Feb
09

news 6.2.2009

  • Elektrotechnik – Fritzing

So nach dem Speicheroszi kann ich an dieser Stelle dann nochmal ein schönes opensource Projekt aus Deutschland vorstellen. Die Fritzing-Software ist dazu gedacht, aus einem Schaltplan ein vernünftiges Layout für geätzte Platinen zu machen. Die Zielgruppe ist dabei jedoch ganz klar nicht der Elektrotechniker oder sonst ein *.Ing sondern der Designer. Dementsprechend ist das ganze auch sehr grafisch gestaltet und man arbeitet mit einem virtuellen Breadboard.

Bin mir dabei noch nicht sicher ob die Software auch Nicht-Arduino Projekte mag, aber vieleicht hat das einer der Leser schon mal getestet.

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  • Elektrotechnik – Rappelkisten Interface

Ein interessantes Interface für ein mobiles Boxenpaar gibt es hier zu sehen. statt irgendwelche Knöpfe zu drücken bewegt man die Box einfach in eine bestimmte Richtung, was via Beschleunigungsensor ausgewertet wird und dann in entsprechende Steuerungsbefehle umgesetzt wird.

Neben diesem Projekt gibts auf der Seite aber noch eine Menge andere spannende Sachen zu bestaunen , einfach mal stöbern. Wer da irgendwas nachbauen will sollte aber schon einige Löterfahrung mitbringen, verwendet werden auch gerne mal fine pitch SMD AVR’s, natürlich auf Lochraster. Alles andere wäre ja auch zu einfach. Definitiv jemand mit guten Aussichten auf den Mad-Soldering-Lifetime-Award.

  • Material – Kleber

Ohne hier eine Diskussion über die Vorteile geklebter gegenüber geschweißten oder genieteten Verbindungen vom Zaun brechen zu wollen sei allen Klebefreunden dieser link hier ans Herz gelegt. Da gibt es Klebstoffe für nahezu jeden Anwendungsfall und Materialkombination.

Klick

04
Feb
09

news 4.2.2009

  • Waffen – Netgun

Auch wenn es auf dem Waffenmarkt eine Menge “Spielzeuge” gibt, die mit non-lethal, also “nichttödlich” getagged sind, ist das doch oft nur ein Euphemismus für “mit etwas Glück nicht tödlich”. Bestes Beispiel sind da wohl die Taser Elektroschocker, aber auch Gummi und Pfeffergeschosse können sehr hässlich sein. Bei diesem druckluftbetriebenen Netzwerfer war ich mir aber relativ sicher, dass man den ohne ethische Bedenken weiterempfehlen kann. Würde vorher aber trotzdem den Betreffenden unterschreiben lassen, dass er damit ein verstanden ist wenn man ihn mal damit einsackt…

gefunden bei hackedgadgets

  • Elektrotechnik – Speicheroszi

Ein ordentliches Oszilloskop ist gemessen am praktischen Nutzen oft Gold wert, leider auch im Hinblick auf die monetäre Seite einer solchen Anschaffung. Für Gelegenheitsbastler und die Schülerfraktion ist so ein Gerät einfach unerschwinglich. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um ein analoges oder digitales Oszi handelt, man wird sich in jedem Fall im hohen 3-4 stelligen Eurobereich bewegen.

Selbstgefrickelt geht das ganze natürlich auch deutlich günstiger. Als Basis dient eine billige USB Soundkarte. Der Rest an Hardware ist natürlich noch etwas teurer, so dass man am Ende mit ca. 80€ dabei ist. Im Vergleich mit den kommerziellen Lösungen immer noch ein Schnäppchen. Mit der Karte als Basis schränkt man sich natürlich auch etwas ein, die Samplingrate lässt nur einen Messbereich von 20Hz bis 4,8kHz zu. Ob einem das reicht soll jeder mit sich selbst ausmachen.

Das ganze Ding gibt es hübsch dokumentiert und mit freien Sourcen auf dem Bildungsserver des Landes BW.




Watt is hier Sache?

in einem Wort: DIY
Selbermachen aus Prinzip, aus Spass oder einfach weil mans kann. Ganz grundsätzlich dreht sich hier alles rund um Elektrotechnik, Mechanik und wie man seine Basteleien hübsch verpackt (aka Design). Für die Naschkatzen gibts die Kategorie "Köstlichkeiten", selbstgemacht ist hier natürlich auch das Essen!

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