Einträge tagged ‘Display

28
Mär
09

news 28.3.2009

  • Bike – handmade …

Die Fixiewelle wächst sich wohl zu einer richtigen Modewelle aus und mit etwas Glück (oder Pech, je nach Standpunkt) ist Biken demnächst mindestens so cool wie Skaten auf dem Brett oder mit den Rollen in einer Reihe …

Deutschland ist als Radfahrnation natürlich ganz vorne mit dabei, hier müssen nicht großartig Türen eingerannt werden, Radeln ist hier auch jenseits irgendwelcher zujezojener Hippster in den cooleren Stadtteilen Berlins durchaus salonfähig.

Die Räder der Bikeschmiede „Fixie Inc“ richten sich aber wohl an eben jene Besserverdiener aus der Jung und Kreativ-Branche oder ambitionierte Hobbyisten. Basismaterial für alle Rahmen ist Stahl, mit Gewichten um 7kg fürs komplette Bike muss man sich aber weiß Gott nicht hinter den Faserverbundkollegen verstecken.

Für die NAHBS wurde aber mal ganz tief in die Stylekiste gegriffen und ein Conceptbike der Extraklasse auf die Beine gestellt. Stahlrahmen (poliert), unter 7kg, Holzfelgen, Ledersattel (Brooks …) und auch ein Massivholzlenker (Wallnuß wtf?) , Antrieb erfolgt zeitgemäß via Riemen und natürlich – fixed gear.

Die Gesamtkombi sieht auf jeden Fall unglaublich gut aus, Preis will ich wohl lieber nicht wissen …

Wer auf solche Sachen steht muss nich gleich bis zur NAHBS fahren, EHBE ist quasi der europäische Ableger der Veranstaltung und findet afaik sogar auf deutschem Boden statt.

  • Display – stacked

Gravierte Bildchen mit mehreren Layern sollten bekannt sein, die gleiche Technik kann man auch für einfache Displays verwenden, da sollten es dann aber schon ein paar Layer mehr sein. Wie es gemacht wird .. hier entlang

25
Mär
09

mechanische spiegel

Vor ganz ganz langer Zeit, also im Februar und Mai letzten Jahres, wurde auf diesem Sender schonmal was über mechanische Displaylösungen  gebracht. Die Idee hat mich seitdem nie ganz losgelassen und so hab ich da mal etwas hinterher recherchiert. Der damals verlinkte Spiegel war scheinbar nichts wahnsinnig einzigartiges.

Der Künstler hinter dem Spiegelprojekt, Daniel Roznin, hat sich auf solcherlei Gerätschaften spezialisiert, die unter dem Schlagwort „interactive art“ laufen.

Auf smoothware gibt es kurze Dokus zu den Projekten Trashmirror, Circlesmirror und Weavermirror.

dazu dann noch ein paar Videos aus der Tube

trashmirror

Wirklich beeindruckend wie kreativ da immer wieder neue Wege gefunden werden die Dots auszulegen. Auch wenn sich immer um monochromatische Displays handelt, können je nach Funktionsprinzip auch Graustufen dargestellt werden.

shiny balls …

Roznin ist jedoch nicht der einzige, der sich mit dem interaktiven Spiel von Licht und Schatten beschäftigt, manche haben sogar noch deutlich größeres im Sinn …

Mit dem Flare-System wird die gleiche Technik für die Architektur nutzbar gemacht und es können ganze Fassaden in meterhohe Displays verwandelt werden.

Link
Etwas profaner gehts natürlich auch … in der Großserie läuft das ganze unter Flip-Dot und die Dinger gibt es noch an vielen Bahnhöfen oder Flughäfen. Wer sowas mal braucht kann hier einzelne Module erwerben. (Thx to typ.o).  Es gibt den Flip-Dot Kram auch noch eine Nummer größer, mit Dots von mehreren cm Durchmesser, aber da hab ich noch keinen Hersteller ausfindig machen können. Die größeren Dots werden dann auch nicht mehr in Gruppen sondern als eigenständiges Bauteil angeboten.

Einen etwas anderen Weg geht man in Japan, Licht spielt hier zwar auch eine Rolle, aber die Schwerkraft wird auch geschickt mit in das Konzept integriert.


Man muss aber nicht gleich um die halbe Welt jetten um sich sowas mal aus der Nähe anzuschauen.. Im Hausmuseum eines größeren deutschen Autobauers gibt es auch eine Installation, die Formen sogar 3 dimensional darstellen kann …

Das Ding bei den Bayern sieht mal richtig richtig gut aus und die Sequenzen sind auch noch so unglaublich glatt und ruckelfrei …

08
Okt
08

Blinkenlights is back

Blinkenlights is back!

Die Älteren unter euch werden sich vieleicht noch an das erste Blinkenlightsprogramm erinnern, das 2001 in Berlin zu sehen war. Veranstaltungsort war da sehr prominent der Alexanderplatz, genauer das Haus des Lehrers.

Für alle Neulinge hier mal die Basics. Beim ersten Blinkenlights wurden vom CCC in 144 Fenstern des Haus des Lehrers Bauscheinwerfer installiert und an eine zentrale Steuerung geklemmt. So konnten sehr grob gerasterte Grafiken ausgegeben werden, man hat praktisch ein monochromes 144 Pixel Display in Wohnblockgröße geschaffen.

Die Installation stand jedoch nicht nur einem kleinen Kreis von Auserwählten offen, sondern jeder der wollte konnte eigene kleine Kurzfilme einreichen. Damit war der Interaktivität aber noch kein Ende gesetzt. Wem das mit den eigenen Videso zu viel Arbeit war, konnte auch live und via Telefon einfache Spiele wie z.B. Snake auf der Fassade spielen.

Das ganze Projekt stand von Anfang an unter Open Source Lizenzen und ermöglichte so den Nachbau oder Seitenprojekte auf ähnlicher Technik. Unter dem Label Blinkenleds finden sich eine ganze Menge Projekte, die Blinkenlights wieder auf Zimmergröße zu stauchen. Die Software war gleich so flexibel angelegt worden, dass auch kleine selfmade Leddisplays angesteuert werden konnten.

Nach dem großen Erfolg von 2001 und 2002 (Paris) wurde es jedoch wieder etwas still um das Blinkenledsteam. Aus verschiedenen Gründen konnten keine weiteren Gebäude mehr bespielt werden. Dies änderte sich jedoch als man in diesem Jahr in Toronto etwas passendes für die anstehende nuit blanche suchte. Bespielt werden sollte die Toronto City Hall – ein Bau gegen den der graue Klotz am Alex geradezu winzig wirkt. Statt 144 Pixeln waren diesmal über 900 im Gespräch.

Man entschied sich daher die vorhandene und leicht angestaubte Hardware nicht weiterzuverwenden und entwickelte in kürzester Zeit eine völlig neue technische Basis. Dies war auch nicht nur wegen der neuen Größenordnung bitter nötig, die Architektur der City Hall mit zwei Einzeltürmen unterschiedlicher Höhe machte ebenfalls Anpassungen nötig. Dies ist aber nicht die einzige Besonderheit des Gebäudes, die Grundfläche ist auch noch an einen Ring angelehnt. Durch die starke Wölbung der Gebäudeinnenseite wird man so auch nie beide „Bildschirme“ gleichzeitig sehen können. Auf Seiten des CCC-Teams entschied man sich daher für eine Wireless-Lösung für jeden einzelnen Bildpunkt. Auf diese Weise konnte man auch Zeit während des Aufbaus sparen. Wer schonmal die Rückseite eines kleinen Blinkenleds gesehen hat sollte eine gute vorstellung davon bekommen was bei 900+ Fenstern an Verkabelungsaufwand angefallen wäre. Ein einfaches monochromes und binäres Display war natürlich auch nicht mehr zeitgemäß . RGB ist es zwar noch nicht geworden aber Graustufen lassen sich darstellen . Das macht die Ansteuerung natürlich komplexer, eröffnet im gleichen Atemzug aber deutlich mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Videos.

Die Software wurde ebenfalls an das neue Projekt angepasst. Um alle Möglichkeiten des Stereoscope getauften Projekts auszureizen wurden verschiedene Programme entwickelt. Zum einen wird es auch für Laien wieder die Möglichkeit geben mit einer einfachen Oberfläche eigene Animationen zu erstellen oder ganz profan zu spielen. So weit so bekannt. Neu ist ein Werkzeugsatz, der sich in erster Linie an professionelle Designer richtet. Es basiert auf der bekannten MAC-Software quartz composer, andere Plattformen werden aber auch nicht ausgeschlossen. Noch mehr Obstweichware gibts dann für das I-phone mit dem es ebenfalls möglich sein wird Animationen zu erstellen und das Ergebnis auf dem 3D-Modell zu bewundern bevor es dann vieleicht Live geht.

Wer mal einen Eindruck von den neuen Fähigkeiten der Blinkenlights bekommen möchte sollte sich den Testlauf in der Tube anschauen.

Natürlich steht auch diese Version wieder unter OS. Mehr Lesefutter gibt es unter anderem bei Hackday, die ein Interview mit einem der Macher ergattern konnten. Alle weiteren Infos gibts dann auf der Projektseite und dem dazugehörigen Blog.

12
Sep
08

Displaypolitur – Ein grausamer erster Versuch…

Jaja, so ist das mit den Wochenenden. Man wollte sich NUR eben mit Freunden treffen, für den Weg nimmt man seinen neuen Mp3-Player mit.

Einige Biere weiter geht man dann – fröhlich, heiter, betrunken – mit auf die nächste Party. Hat aber den Player in der gleichen Hosentasche wie den Schlüssel…

Das Resultat sieht man rechts.

Also gehts auf Abenteuerjagd! Erstmal rausfinden, aus welchem Material das Display ist. Ergebnis: Keinen Schimmer! Also muss man ins blaue hineinarbeiten. Da es sehr spröde scheint und hochglanzpoliert ist, nehme ich einfach an, dass es sich um Polycarbonat handelt.

Nachdem ich nun die so hochgelobte Displex Displaypolitur (eBay, 3.8€ incl Porto) zuhause hatte, kommt die Ernüchterung: NICHT geeignet für Polycarbonat.  Tja, mir doch egal, kann ja nur besser werden! Das Ergebnis der Polierorgie sieht man dann oben. Der helle Fleck am linken Displayrand. Er erscheint zwar nur im Gegenlicht, aber man erkennt deutlich: Das Display ist beschichtet, yay! (Bzw. WAR beschichtet an der Stelle, haha)

Also geht es zum Optiker, die können doch auch Brillengläser „wieder gradebiegen“, wenn sie total verkratzt sind. Nein, können sie nicht, „aber wir können es mit einer Politur versuchen“. Gesagt getan: Gleiches Ergebnis.

Nun die Preisfrage an die Leserschaft: Jetzt das Ganze Display „auf das gleiche Niveau bringen“?! Denn die Kratzer werden deutlich mit wegpoliert… Nur wird die Beschichtung entfernt dabei. Ob man es danach wieder auf Hochglanz bekommt: Keine Ahnung…

Hinterlasst doch einen Kommentar, wenn Ihr eine Idee habt!

26
Mai
08

news 26.5.08

  • Mechanischer Spiegel / Display

Ganz neu ist die Idee eines mechanischen Displays ja nicht, sowas wird schon seit langem für große kontraststarke und monochrome Anzeigetafeln verwendet. In diesem Fall sind die Dots jedoch deutlich kleiner als gewohnt und haben statt reflektierender Flächen eine Furnierschicht bekommen. Im Zentrum der Konstruktion ist eine kleine Kamera versteckt, die aus dem Display einen Spiegel macht.

p.s.: Kann mir jemand sagen wie die einzelnen Module heißen, die in den Anzeigetafeln verwendet werden? War das nicht irgendwas mit „Flip“ oder so ?

  • Kunst aus Radkappen,

aka Hubcreatures. Aus den ollen Plastikkappen lassen sich erstaunlich schöne Tierfiguren zaubern. Dem Künstler scheinen es dabei besonders Fische als Motiv angetan zu haben.

12
Nov
07

news / kaufempfehlungen 12.11.07

Der Elektronikversandhandel Reichelt bietet im Moment wieder einen 14,4v/1700mAh NiCd-Akku an. Die Werte sind an sich nichts besonderes, mit 22€ ist dieses Akkupack jedoch ziemlich günstig. Wem Spannung oder Kapazität nicht passt kann die über Lötfahnen verbundenen Einzelzellen (Baby/C) natürlich auch beliebig anordnen.

Wer noch günstige Grafik- oder Character-LCD’s für sein nächstes Projekt sucht wird vlt. bei Pollin fündig. Ein Teil der Displays lässt sich auch über den Druckerport ansteuern und ist wohl besonders für den kleinen modder interessant (einen direkten link kann ich leider nicht setzen .. sry)




Watt is hier Sache?

in einem Wort: DIY
Selbermachen aus Prinzip, aus Spass oder einfach weil mans kann. Ganz grundsätzlich dreht sich hier alles rund um Elektrotechnik, Mechanik und wie man seine Basteleien hübsch verpackt (aka Design). Für die Naschkatzen gibts die Kategorie "Köstlichkeiten", selbstgemacht ist hier natürlich auch das Essen!

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