Einträge tagged ‘elektronik

29
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (4)

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Langsam aber sicher nähert sich mein aktuelles Lampenprojekt der Vollendung. Der gefloppte Reflektor aus einem lange zurückliegenden Versuch wurde durch ein deutlich schöneres Modell ersetzt. In dem Zug konnte auch gleich die Streuscheibe aus Polystyrol gefertigt werden. Danach  stand dann der Versuch, eine ausreichende Kühlung für die 4 LEDs bereitzustellen auf dem Programm. Der ursprüngliche Plan, nur mit Aluminium zu arbeiten, musste zugunsten eines großen Kupferkks aufgegeben werden. Nachdem auch diese Hürde übersprungen war, sollen heute die Proportionen der Lampe fixiert werden. Da die Ober- und Unterschale bereits „fix“ sind, bleibt nur die Frage des Abstands zwischen den beiden.

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23
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (3)

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Willkommen zu Baubericht Nummer 3.

Für Neueinsteiger empfiehlt sich sich ein Blick in ersten beiden Teile, um einen Überblick zu bekommen, was sich konzeptionell hinter dem kryptischen Namen verbirgt. Inhaltlich drehten sich die ersten beiden Artikel um die Herstellung des Reflektors für die Unterschale. Zwei Texte zu dem Thema mögen etwas auslandend wirken, für die Produktion der zwei Prototypen wurden jedoch zwei völlig verschiedene Ansätze getestet.

In diesem dritten Teil wird der Fokus auf einem sehr zentralen Thema liegen, der Kühlung. HP-LEDs sind Leistungselektronik und müssen dem entsprechend gekühlt werden. Eine möglichst niedrige Temeperatur ist wichtig um die Lebensdauer der kleinen Lichtschleudern nicht zu sehr zu verringern. Näheres zu der Verarbeitung von HP-LEDs entnehmt bitte dem How-To zu genau diesem Thema.

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08
Aug
09

news 8.8.2009

  • Design – Sofittenlampe

LEDs mögen zwar im  Moment der letzte Schrei auf dem Beleuchtungsmarkt sein und Dank EU-Verordnungen in der Hinterhand wird ihrem Siegeszug auf mittlefristige Sicht auch nur wenig entgegentreten. Solange es aber noch Glühobst gibt, sollte man dessen Vorteile in ästhetischer und technischer Hinsicht auch nutzen. Zum Beispiel durch solch einfache und geniale Entwürfe wie die Shade von Christoph Moulder. Statt der bekannten Glühlampen sind kleine Sofitten kreisförmig am Rande des Lampenkörpers angeordnet. Letzterer besteht aus Blech und dient gleichzeitig als Fassung für die Sofittenlämpchen.

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  • Design - Bauhaus

Und nocheinmal was zu den schönen Dingen des Lebens, diesmal aber aus der Heimat. Das Bauhaus aus Weimar feiert in diesem Jahr ein rundes Jubiläum und aus diesem Anlass gibt es in Berlin eine größere Ausstellung zu dem Thema. Das könnte für all die interessant sein, die sich weniger für die Architektur als für den ID und Grafik-Teil des Bauhausler interessieren. Ein kleines Bauhausmuseum hat Berlin ja schon, in diesem werden aber vorallendingen die Berliner Großwohnsiedlungen thematisiert, die in der Zwischenkriegszeit dort gebaut wurden und inzwischen Weltkulturerbe sind.

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  • Musik – 808

Der legendäre Drumcomputer Roland TR 808 war mit Sicherheit einer der Grundpfeiler für all das was wir heute so unter mehr oder weniger elektronischer Populärmusik verstehen. Erstmalig präsentiert im Jahr 1980 kam er genau richtig um in die gerade durchstartenden Hip-Hop Szene einzuschlagen und von dort fand er seinen Weg auch schnell in andere Genres wie House und Techno (Detroit) und den Elektro und Drum’n Base Krams der 90er.

Der spezielle Klang des 808 macht ihn auch heute noch zu einem beliebten Spielzeug für Soundfrickler. Damit man nicht über Instrumentenbörsen streifen oder an den Stränden der Bucht auf der Lauer liegen muss, gibt es netterweise ein Cloneprojekt.

Ein paar Schaltkreise sind schon entschlüsselt und stehen hier mit Teileliste und allem was man so braucht zum Selberlöten.

LINK, via

31
Jul
09

news 31.7.2008

  • LED – neue Rebels

Aus dem Hause Philips gibts ein paar interessante Neuigkeiten. Die bekannte Rebel-Serie wurde letzte Woche offiziell um 9 neue Modelle ergänzt. Die neuen Emitter sollen dabei speziell auf den Bereich „Beleuchtung“ zugeschnitten sein.

Im Unterschied zu herkömmlichen LEDs mit in Gelb/Amber wird hier kein Halbleitermaterial verwendet, das gelbliches Licht emittiert sondern man setzt wie bei den weißen LEDs auf eine Kombination aus blauem Chip und Phosphorschicht. Diese LEDs könnten gerade für Lampen mit geringer Lichtleistung interessant sein, da dort all zu kaltes Licht nur unnatürlich wirken würde ( Laut ersten Praxisberichten soll das Licht auch noch als „warmweiß“ durchgehen). Laut Hersteller sind die Phosphor-converted Amber LEDs auch die Leistungsfähigsten ihrer Klasse

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  • Hack – Touchpad + Arduino

Hackaday hat ein paar links zu einem Projekt, das die bekannten Touchpads aus Notebooks auch für eigene Bastelprojekte nutzbar macht. Sieht eigentlich ganz vielversprechend aus das Ganze.

über den USB Anschluss des Arduino müsste man das Teil dann auch recht einfach wieder für den PC nutzbar machen können. Vermutlich kommt man aber auch da nicht ohne eigene Treiber aus.

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30
Jun
09

news 30.6.2009

  • Musik – simple sequencer

Wieder mal so ein Thema, das hier in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen ist. Die Produzenten elektronischer Musik müssen ja ganz klar gefördert werden, z.B mit Anleitungen für selbstgebaute Frickelmaschinen. Im Laden kostet sowas ja auch schnell mal sehr viel Geld.

Konkret geht es um diesen einfach aufzubauenden Sequencer. Was man damit machen kann verrät die WIKIPEDIA.

  • Design – Pappmöbel

Der Eintrag bei Designboom bietet zwar noch einiges mehr, aber mir geht es in erster Linie um die beiden Möbel aus Wellpappe, die es dort zu sehen gibt. Der Tisch geht als Beispiel unter vielen durch, aber den Sessel finde ich sehr gut. Was mich an diesen Wellpappmöbeln auch so fasziniert ist die Erschaffung eines 3 dimensionalen Struktur durch quasi 2 dimensionale Flächen. Vieleicht etwas unbeholfen formuliert, aber schaut es euch einfach mal an, dann sollten alle Klarheiten beseitigt sein.

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  • Architektur – bouwkunde

In die gleiche Richtung geht dieser Entwurf für ein größeres Gebäude. Hier werden ebenfalls Platten getapelt um eine Illusion von Flächigkeit zu erreichen. Interessantes Gimmick am Rande ist die Idee, die Fassade auch gleich als Zugang zu den verschiedenen Ebenen des Gebäudes zu nutzen. Der Besucher kann einfach auf der Treppenartigen Struktur zu den entsprechenden Öffnungen nach oben steigen. Ich bezweifel aber mal, dass sowas hier durch die Bauaufsicht kommen würde ;)

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29
Mai
09

news 29.5.2009

  • Bike – mehr Bambus

Vom Biomegabambusbike (was für ein Wort) hab ich nochmal ein paar mehr Bilder aufgetan. Die Kommentare dazu (wohl besonders an den Designer) sind aber schon recht hämisch.

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  • Wettbewerb – Expli Elektronik

Eine der deutschen instructables-kopien veranstaltet noch bis zum 3.6 einen Elektronik-Wettbewerb. Gewinnen kann man auch mehr als nur Ruhm und Ehre, schauts euch einfach mal an.

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p.s.: Die Teilnehmerzahl ist noch recht überschaubar, ihr habt also rein statistisch gesehen noch eine ganz gute Gewinnchance..

  • Bike – Geschichte des MTB

Auf Einestages.de, dem Ableger eines ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg für Historiker und Zeitgeschichtler. gibt es einen kurzweiligen Artikel zur Geschichte des Montainbikes. Garniert wird das ganze mit nettem Bildmaterial aus den 70ern … volles wallendes Haar garantiert.

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01
Apr
09

news 1.4.2009

  • Elektronik – Neues Arduinoboard

Relativ unbemerkt von mir ist vom beliebten Arduinoboard eine neue Variante released worden. Die bisherige Standardvariante basierte auf einem gesockelten  AVR Atmega 168 Mikrokontroller, die Anzahl an verfügbaren Ports war damit auf 14 limitiert (davon 6 PWM). So weit so bekannt und auch wenn selbst mit dem kleinen 168er eine Menge spannende Projekte entstanden sind, gibt es natürlich auch Basteleien mit dem großen Hardwarehunger. Um auch dieser Klientel etwas passendes Anbieten zu können wurde Arduino Mega entwickelt. Basis ist ein SMD AVR ATmega 1280. Damit stehen neben mehr Speicher und RAM auch gleich deutlich mehr Pins zu verfügung. 54 in diesem Fall von denen nicht weniger als 14 auch PWM-fähig sind.

Die Bordgröße konnte jedoch konstant gehalten werden und pinkompatibel ist man auch geblieben, so dass auch viele der bisherigen Shields noch passen .

Mit knapp 60€ plus Versand ist der Spass nicht wirklich billig, aber den Vergleich mit der Konkurrenz wird auch wohl dieser Spross der Arduinofamilie nicht fürchten müssen.

Mehr erfahrt ihr direkt auf dem Arduino-Blog

  • Architektur – Weinkeller

Das Thema Weinkeller assoziiere ich gleich mit muffigen alten Kellergewölben , voll von bereits leicht angestaubten Flaschen in alten Holzregalen … . Kann so sein, muss aber nicht. Das ganze geht auch deutlich moderner und Kompakter, die Lagerkapazität sollte aber auch noch für den ein oder anderen schweren Kopf reichen.

Basis für den Spass ist ein Wendeltreppe unter dem Küchenfussboden. Sieht sehr beengt aus, Stil hat das aber auf jeden Fall

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06
Feb
09

news 6.2.2009

  • Elektrotechnik – Fritzing

So nach dem Speicheroszi kann ich an dieser Stelle dann nochmal ein schönes opensource Projekt aus Deutschland vorstellen. Die Fritzing-Software ist dazu gedacht, aus einem Schaltplan ein vernünftiges Layout für geätzte Platinen zu machen. Die Zielgruppe ist dabei jedoch ganz klar nicht der Elektrotechniker oder sonst ein *.Ing sondern der Designer. Dementsprechend ist das ganze auch sehr grafisch gestaltet und man arbeitet mit einem virtuellen Breadboard.

Bin mir dabei noch nicht sicher ob die Software auch Nicht-Arduino Projekte mag, aber vieleicht hat das einer der Leser schon mal getestet.

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  • Elektrotechnik – Rappelkisten Interface

Ein interessantes Interface für ein mobiles Boxenpaar gibt es hier zu sehen. statt irgendwelche Knöpfe zu drücken bewegt man die Box einfach in eine bestimmte Richtung, was via Beschleunigungsensor ausgewertet wird und dann in entsprechende Steuerungsbefehle umgesetzt wird.

Neben diesem Projekt gibts auf der Seite aber noch eine Menge andere spannende Sachen zu bestaunen , einfach mal stöbern. Wer da irgendwas nachbauen will sollte aber schon einige Löterfahrung mitbringen, verwendet werden auch gerne mal fine pitch SMD AVR’s, natürlich auf Lochraster. Alles andere wäre ja auch zu einfach. Definitiv jemand mit guten Aussichten auf den Mad-Soldering-Lifetime-Award.

  • Material – Kleber

Ohne hier eine Diskussion über die Vorteile geklebter gegenüber geschweißten oder genieteten Verbindungen vom Zaun brechen zu wollen sei allen Klebefreunden dieser link hier ans Herz gelegt. Da gibt es Klebstoffe für nahezu jeden Anwendungsfall und Materialkombination.

Klick

16
Okt
08

news 16.10.08

  • Elektronik – E-Paper rev.eng.

Wenn für Sci-Fi Produktionen die ebenfalls fortgeschrittene Technologisierung des Alltags visualisiert werden soll, kommt man ohne Zeitungen mit dynamischem Inhalt nur schwer aus. Der Vorschsprung zur Wirklichkeit wird jedoch zunehmend schmaler. Ebook-reader, die statt klassischer TFT-Technologie auf E-paper als Display setzen, gibt es auch schon eine Weile. Mit einem Buch oder einer Zeitung hat das aber noch nicht viel zu tun, die Teile sehen eher aus wie ein dickes Klemmbrett. Einen Schritt weiter geht das [W] Esquire-Magazine, das die Verbindung von klassischem Print und E-paper sehr direkt betreibt. In der Septemberausgabe befand sich so ein Display auf dem Cover. Wie  nicht anders zu erwarten, haben sich das ein paar Leute mal genauer angesehen und ihre Ergebnisse bei hackaday veröffentlicht. Wirklich dynamisch ist das alles noch nicht, aber man steht auch grade erst am Anfang der Untersuchungen.

In Europa scheint es die Zeitschrift nicht zu geben, Interessierte werden aber mit Sicherheit via Bucht oder o.ä. an die entsprechende Ausgabe gelangen können.

  • Elektronik – package engeneering

Wer sich im letzten halben Jahr ein Notebook mit nVidia Chip gekauft hat, wird möglicherweise auch von den kleinen „Problemchen“ erfahren haben, die sich da mit der Zeit ergeben können. „Problemchen“ sind in diesem Fall der plötzliche Tod seines Rechenknechts, weil sich am Grafikchip die Lötverbindungen lösen.

Die Lösungsformel der meisten Hersteller läuft wohl auf ein Biosupdate hinaus, welches die Lüfterreglung per default auf max. stellt. An dieser Stelle polemisiere ich mal wenn ich behaupte, dass das Problem so vorallendingen aus der Garantiezeit herausgeschoben wird. Laut wird es natürlich auch und zwar permanent

Die Probleme liegen wahrscheinlich in einem Lötverfahren begründet, das den thermischen Herausforderungen in den meisten Notebooks auf Dauer nicht gewachsen ist. Einen schönen Hintergrundartikel (eng.) zu dem Thema hat das Technologiemagazin the inquierer verfasst. Nebenbei erfährt man auch eine Menge Wissenswertes über die grundsätzlichen Herausforderungen, die sich den Ingenieuren beim Design des Chip-Packages stellen.

  • Mechanik – Papierbrücken

Auf den ersten Blick mag der klassiche Bogen Papier kein geeignetes Mittel für den Brückenbau sein. Die erstaunlich stabilen Konstruktionen, die auf entsprechenden Wettebwerben gebaut und getestet werden, belehren uns da jedoch jedes mal eines Besseren. Wer keine Lust hat, sich die ganzen Basics selbst anzueignen, dem sei die Seite Papierbruecke.de empfohlen. Neben ein paar Bildern zu 4 Brücken mit verschiedener Schwierigkeitsstufen gibts auch die Rubrik Wissen in der noch ein paar Grundlagen erklärt werden. Der Rekord für Papierbrücken im Bereich Tragfähigkeit ( Eigengewicht zu Nutzlast) liegt im Moment bei 1200:1 …

07
Sep
08

news 7.9.2008

  • Audio – Hardware mixer

Aufgelegt wird heutzutage ja schon gerne mal mit dem Laptop, zumindest in der Welt der elektronischen Tanzmusik. Dem eingefleischten Vinylkratzer mögen ob dieses Kulturverfalls die Tränen in die Augen steigen, aufhalten lässt sich dieser Trend aber wohl nicht mehr. Mal ganz unter uns … wenn man nicht scratchen muss gibt es auch eigentlich auch keinen Grund, für sein Set nen Doppelzentner Vinyl mit sich herumzuschleppen. Nachteil an dieser Geschichte ist, dass auch das Mischpult ausgedient hat. An dieser Stelle kommen dann die Hardwaremixer ins Spiel, die es dem DJ ermöglichen seine Programme nach alter Väter Sitte anzusteuern.

Der Aurora Mixer ist ein sehr löbliches Beispiel für so ein Gerät. Sieht ziemlich gut aus, ne Menge Knöpfe (8) , 24 Drehregler, Crossfader und einen Regler für den jeweiligen Channel sind auch dran und ist netterweise noch Open Source. Angeschlossen wird das Ding via USB und sollte vom Formfaktor her in das eventuell vorhandene Equipment passen. Designed wurde der Mixer nicht für eine spezielle Software, nur Midikompatibel sollte sie sein.

Einen Eindruck von den Möglichkeiten die sich mit so einem Gerät eröffnen gibt es in diesem Video, der Mixer im Zusammenspiel mit Ablezon Live.

aurora Open Source DJ Mixer\MIDI Hardware w/ Ableton Live from mcubed on Vimeo.

  • Audio – VU-Meter

Auch mit dem Nächsten Newspunkt bleiben wir im Audiobereich. Auf Instructables.com gibt es eine nette kleine Anleitung dazu wie man mit dem LM 3915/3916 ein solches VU-Meter baut. Die LM 3914/15/16 IC’s ( keine Ahnung ob sich die Reihe noch fortsetzt) sind für solche Aufgaben genau die richtigen Chips, da sie dafür entworfen wurden mit einem analogen Signal als Quelle LEDs zu treiben. Die Preise für die LMs sollten sich so um 1-2€ bewegen. Der Aufwand für dieses Projekt scheint sich auch in eng gesetzten Grenzen zu halten, mehr als einen Kondensator, viele Kabel und natürlich den Bargraphen konnte ich nichts erkennen auf dem Breadboard.

zur Anleitung

Wer das so etwas in einer etwas anspruchsvolleren Variante sucht, dem sei das Röhren VU-Meter ans Herz gelegt, das hier auch schon mal verlinkt wurde.

ältere News zu weiterem Audiozeugs

  • Elektronik – ARM Breakoutboard

Wenn man SMD-ICs in sein Lochraster- oder Breadboardlayout integrieren will, bietet sich die Verwendung eines sogenannten Breakoutboards an. Die Idee hinter diesen Platinen ist relativ simpel. Die Zuleitungen der IC-Pins werden so weit aufgefächert, bis Platz genug für die handelsüblichen Steckverbinder mit Rastermaß ist.

Über ein hübsches Beispiel bin ich bei flickr gestolpert.

Edit: Minijubiläum! Hab grad gesehen, dass wir mit diesem hier bei genau 100 posts sind. Hört aber damit nicht auf. versprochen!

03
Jun
08

news 3.6.2008

  • POV in bunt, fürs Rad!

Die POV Platinen aus dem Stall von LadyAda sind ja schon eine Weile auf dem Markt, bisher gab es diese aber nur einfarbig. Im Forum von ladyada gibt es jedoch jetzt erste Bilder eines Exemplars mit RGB-Leds. Diese werden auf Basis der Orginalsoftware angesteuert, die modfizierte Firmware ist aber noch nicht verfügbar. Was man bisher sehen kann sieht aber richtig richtig gut aus, leider lassen sich wohl weder die neuen noch die alten Module mit der deutschen STVO in Einklang bringen.

Für die Leute die mit dem Begriff „POV“ nichts anfangen können und die Module von LA noch nicht kennen, hier eine kleine Erklärung. Persistence Of View beschreibt das Phänomen, dass Lichtreize auf der Netzhaut noch kurz „nachklingen“, ein sich schnell drehender Lichtpunkt erscheint uns daher als Ring. Wenn man nun die Lichtquellen im richtigen Moment an- oder ausschaltet lässt sich auf diese Weise ein Bild erzeugen, vorrausgesetzt die Geschwindigkeit der Bewegung ist bekannt. Die POV Module von LA werden in die Speichen eines Fahrrades montiert und können dort zur Darstellung einfacher, auch bewegter Grafiken verwendet werden. Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt dabei über Reedkontakte.

  • Ambilight – DIY

Ob sich das Heimkinoerlebnis mit dem Ambilight von Phillips wirklich nachhaltig verbessert, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Wer auf das Geleuchte hinter dem Monitor nicht verzichten möchte, aber die Investitionen fürs Orginal scheut wird vieleicht mit dieser Anleitung aus einem divx-forum glücklich. Die Lichtquellen sind relativ billige Kaltlichtkathoden oder CCFL´s die über ein kleines Plugin + Microcontroller angesteuert werden. Software, Schaltpläne usw. findet ihr auch alles dort.

Der Schaltungsaufwand sieht auch noch recht bescheiden aus, schätze das man das an einem We gemütlich über die Bühne bringen könnte.

28
Mai
08

news 28.5.2008

Heute stehen die news mal ganz im Zeichen der Robotik…

  • Knuddelbot

Zum Einstieg will ich mal wieder das Kindchenschema bemühen. Der Swashbot ist zwar nicht wirklich autonom, aber vieleicht ein nettes Spielzeug für den Einstieg und generiert mit Sicherheit ganz viele aaaahs und ohhh ist DER süß.

  • Swarm

Die Macher hinter dem Swarm-Projekt kommen wohl eher aus der Künstler- als aus der Nerdecke. Standesgemäß bezeichnen sie ihren Roboter dann auch als „kinetic sculpture“. Im Moment noch genauso auf die Steuerung durch den Menschen angewiesen wie der Swashbot, sollen die kugelförmigen Bots irgendwann mal vernetzt und mit GPS auch zu halbwegs eigenständigen Bewegungen oder Choreographien fähig sein. Bis jetzt das Ding aber noch alleine, möglicherweise gibts zum ja Burning Man schon Zuwachs. Mal abgesehen vom Techiekram sieht das Teil auch noch ziemlich cool aus.

achja open source isses natürlich auch, man geht ja mit der Zeit. Wiki ? ham se auch!

  • Mäuse schlachten …

Der folgende Link ist zwar nicht nur für Robotikfans interessant, aber auch. hackaday erklärt was man aus den guten alten Kugelnagern noch verwerten kann – und wofür. Sowas hat ja fast jeder noch irgendwo rumfliegen, wenn er seinen ersten PC nicht erst vor 5 Jahren gekauft hat.

related: Yellow Drum Machine (YDM) 1 + 2

20
Mär
08

news 20.3.08

  • Messer machen – ohne Schmiede

Esse und Amboss gehören ja nun nicht unbedingt zur Standardausrüstung einer Hobbywerkstatt, deshalb muss man sich aber noch nicht davon abhalten lassen selbst mal ein Messer zu bauen. Federstahl kann man in der Bucht oder beim Schrotti bekommen, für alles weitere empfehle ich dieses how-to.

  • PWM – Konstantstromquelle

Integrierte Lösungen sind mit Sicherheit etwas platzsparender als dieses Netzteil mit PWM. Den Schreibern ging es aber wohl auch darum das Elektrotechnikneulinge noch etwas dazulernen können. Wofür man Pulseweitenmodulation gebrauchen kann wird hier erklärt: wiki , strippenzieher

  • E-Technik basics

Kurz und knapp ist dieser Einsteigerartikel zur E-Technik. Im Gegensatz zu den meisten anderen hier verlinkten Texten ist er aber mal auf deutsch.

  • Farnell – shipping (fast) for free

Beim Elektronikversender Farnell werden einem jetzt ab 150€ Bestellwert die Versandkosten erlassen. Wenn sie es schaffen würden ihr reichhaltiges US-Sortiment auch in Europa ohne Aufpreis anzubieten, könnte das ne echte alternative Reichelt zu werden.

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30
Dez
07

news zum 24c3

Zum Ende des Jahres gibt es noch ein bastelpolitisches Highlight auf deutschem Boden. Der 24. Chaos Communication Congress, kurz 24C3 wird vom CCC in Berlin ausgerichtet. Im Dunstkreis dieser Veranstaltung tummeln sich auch zahlreiche findige Bastler. Ich habe mal versucht die spannendsten Beiträge aus 4 Tagen Congress hier zu sammeln.

Die Videos zu den einzelnen Veranstaltungen tauchen mit Sicherheit im Laufe der nächsten Tage im Netz auf. Fefe vom CCC bemüht sich grade nach Kräften das zeitnah auf die Reihe zu bekommen. Auf der 24C3 Seite selbst wird man eventuell auch unter dem Stichwort „Documentation“ fündig.

Update: einen weiteren Mirror findet man in den comments.

Update2: Fefe is mit allen Videos durch und hier gibts die torrents dazu.

Update3: Überraschenderweise scheint der sex2.0 Vortrag der beliebteste zu sein. Das sagen zumindest meine persönlichen Seedingcharts ^^