Einträge tagged ‘Robotik

23
Aug
09

news 23.8.2009

  • Design – Bergsteigerlampe

Für die Leute die ihre Wohnugn gerne mal mit einem vereisten Wasserfall verwechseln. Wenn ma sich nur mit Spanplattenmöbeln und sonstigem Discount- und Selberschraubmöbelscheiss eindeckt muss man nichtmal Tränen vergießen ob der leicht spanhebenden Befestigungsmethode

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  • Fotografie – Steadycam

Ok, der Link ist eher was für die Freunde bewegter Bilder, will hier aber nicht zu viel Kategorien aufmachen.  Mit einem Steadycam genannten Stativ, lassen sich auch aus der schnellen Bewegung (manche nennen es „rennen“) wackelfreie Bilder schießen. Die einfachen Modelle arbeiten einfach nur mit einem tiefen Schwerpunkt, wer es etwas professioneller haben möchte kann noch ein Gelenk anbringen.

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  • Robotik – little dog

Nach Big-dog ist gibt es nun ein weiteres Modell aus dem Zwinger der Darpa. Little-dog ist wohl für ähnlich „friedenssichernde“ Maßnahmen wie sein großer Bruder konzipiert. Der neue ist aber, wie der Name schon nahelegt, eine ganze Nummer kleiner als das alte Modell.

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24
Jul
09

news 24.7.2009

  • Steampunk – Licht

Für die Innenausstattung bekennender  Jules Verne fans gibts hier noch mal ein paar Anregungen wie man Wandlampen  steampunkkonform gestalten könnte. Ich sach ma hauptsache ordentlich Messing! Drehen sollte man für sowas auch können.

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  • Robotik – Richtig viel Spass mit der Wii

Beispiele wie man die Controller der Wii für allerlei Schabernack benutzen kann hatte ich hier ja schon zur Genüge.  Heute kann die Reihe um ein weiteres Stück ergänzt werden.

So Zimmerrobotik damit zu Steuern ist ja langweilig. Für richtiges Jungsspielzeug taugts aber auch ( liebe Genderbeauftragte, bitte dafür  nich hauen!).  Warte ja noch bis ich die Robo-Greifer  auch bei meinem lokalen und technikbegeisterten Schrottie sehe!

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  • Hack – poor mans thermocam

Das  CCD Chips infrarotempfindlich sind sollte bekannt sein. Man kann sie mit IR-Dioden relativ einfach blenden, wenn man den IR-Filter der meisten Webcams entfernt kann man sie mit einem IR-strahler zusammen relativ einfach in ein Nachtsichtgerät umwandeln. So weit so gut, wenn man aber ein detailiertes Thermogram eines Objekts haben möchte hat man schon ein Problem. Da bleibt oft  nur eine teure Spezialcam zu kaufen/leihen, die dann entsprechende Falschfarbenbilder ausgibt.

Muss alles nicht sein, ein kleiner Robotikschwenkarm*, eine Webcam und ein Laserthermosensor reichen um ähnliche Aufnahmen zu erstellen.

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* gibts auch scho fertig geproggt für arduinoboards + Servos

13
Jul
09

news 13.7.2009

  • Bike – Holzrenner

Mal wieder ein Rad aus alternativem Baumaterial. Diesmal ists ein Bahnrad oder neudeutsch Fixie aus Sperrholz. Schade, dass es keine Angaben zum Gewicht gibt. Eigentlich ist Sperrholz ja ein recht leichtes Material. Wobei das natürlich auch von der verwendeten Holzssorte abhängt, aber gegen ein dünnes Alurohr wird der massive aber trotzdem filigrane Rahmen nicht ganz bestehen können.

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  • Robotik – Coffee-bot

Das richtig nerdige Zeug kommt ja IMMER aus Japan, ganz klar. Der Kaffeekochende Mangaroboterbausatz ist dafür mal wieder das perfekte Beispiel. Die Bewegungsabläufe sind wirklich herrlich animiert. In der Tube scheint es noch mehr Videos mit diesem Typ Roboter zu geben. Die HP ist aber leider auf japanisch, da muss ich passen.

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  • brainfoo – hydraulic bed shaker

Jaja, tausend mal „snooze“ drücken bis es fast zu spät ist … die Stunde hätte man auch noch im Tiefschlaf verbringen können. Die Bettrüttelmaschine ist quasi das Gegestück zum Wecker der einen mit langsam intensiver werdendem Lichtschein aus dem Reich der Träume holen will. Wer da noch pennt hat wohl eh keinen Puls mehr.

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  • rocket science – pulso power

Pulsotriebwerke sind seit eher weniger wunderbaren WunderVergeltungswaffen* etwas aus der Mode geraten. Raketentechnik und Strahltriebwerkstechnologie haben in der Zeit nach dem Krieg einfach einen zu großen Vorsprung erspielt. Technisch gesehen sind Pulsos aber recht einfache geräte, die man mit etwas Bastelerfahrung auch zu Hause bauen kann. Turbinen und Raketen mit Flüssigtreibstoff sind da eher schon was für den ambitionierten Bastler …

Zumindest in Staaten mit weniger restriktiven Verkehrsordnungen kann man mit Pulsopower auch Spass auf der Landstraße haben. Designtechnisch rockt dieses Vehikel auch ziemlich!

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*zugegebenermaßen auch nicht ganz politisch Korrekt

10
Apr
09

news 10.4.2009

  • Elektrotechnik – „Sonnenuhr“

Ja zugegebenermaßen etwas seltsame Kombi, technikfreier als so ein altertümlicher Zeitmesser sollte eigentlich wenig auf diesem Planeten sein, kommt er doch völlig ohne Mechanik aus. Solange man aber nicht in Freiburg und Umgebung wohnt kann das mit der Sonne in unseren Breiten eine schwierige Sache sein, Indoor ist das sowieso ne ganz blöde Kiste. Der Technik sei Dank , kann man diesem Mangel natürlich Abhilfe schaffen, Make zeigt wie es geht. Statt Schlagschatten wird hier mit einem Servo ein Laserstrahl über die Zahlen geführt. Mal was anderes als Nixie oder Digitalwecker …

  • Eletrotechnik – Nunchuck vs. Arduino

Gefunden bei Hack a Day… Gezeigt wird wie man mittels des bekannten Wii-controllers eine Webcam steuert. Die Bewegungen sehen dabei relativ smooth aus und das teil reagiert ohne verzögerungen.  Die Möglichkeiten sollten aber deutlich über solche Spielereien hinausgehen, die Cam ist ja nur Nutzlast für den Träger mit den  Servos. Robotik, Animatronik  usw. sind da durchaus Bereiche in denen man Spass mit dieser Sache haben kann. Die Bedienung via Accelerometer ist dabei auch noch sehr intuitiv.

  • Rocketscience – Schleimpilzroboter

Heute liegt die Steurung von Robotern noch in der Hand integrieter Schaltkreise, in naher Zukunft könnten aber auch hier zumindest zum Teil biologische Komponenten Einzu halten. Wie sowas funktionieren könnte zeigt dieses Proof-of-Concept der Uni Southhampton. Die Basisfunktion des Roboters sollte seine Lichtscheu sein, um dies zu erreichen wurde nicht auf herkömmliche Fotosensoren gesetzt sondern ein Schleimpilz auf Platine gezüchtet. Schleimpilze haben auch die Angewohnheit vor Lichtquellen zu fliehen, dieser Fluchtreflex wurde in entsrpechende Signale übersetzt, die dann einen herkömmlichen Hexapod steuern.

Wirklichen Nutzen kann man aus diesem Konzept noch nicht ziehen, der gleiche Effekt ließe sich auch mit herkömmlicher Technik erzielen, aber in Zukunft könnten Bio-komponenten Maschinen durchaus Fähigkeiten verleihen, die sonst nur mit massiver Rechenpower zu bewerkstelligen wären.

05
Jan
09

news 5.1.2008

  • Robotik – Luftmuskeln

So nachdem wir uns in den Kommentaren relativ erfolglos den Kopf darüber zerbrochen haben, wie man sich so schicke Druckluftmuskeln ( wie hier gesehen) selber machen kann, hatte das allwissende Internet endlich erbarmen. Kann euch nu 2 Links mit realtiv ähnlichem Inhalt präsentieren, wobei das Ding bei Instructables schon etwas professioneller aussieht. Wie vermutet ist die Lösung weder technologisch wahnsinnig aufwendig, noch in finanzieller Hinsicht rahmensprengend. Was man braucht sind Silikoschlauch, eine Schraube, Gewebeschlauch (cable sleeve, nennt es wie ihr wollt), Draht (brauch man eh immer) und einen Druckluftverbinder aus dem Aquaristikbereich. Wie man das ganze dann zsammetüdelt erfahrt ihr hier und hier auch.

  • Werkzeug – Fingerfreundliche Kreissäge

Mit ner Kreissäge kann man ja nicht nur wunderbar Holz zersägen, einmal nicht aufgepasst und ratz fatz ist da auch der Finger ab. Wenn man Glück hat büsst man nur die Kuppe ein, aber es ist in jedem Fall ne Sauerei und juckt irgendwann auch derbe. Sawstop soll da Abhilfe schaffen. Wenn auch nur ein wenig Fleisch an das Sägeblatt gerät ist sofort Schluss, das Blatt stoppt und verschwindet danach in der Maschine. Der ganze Spass dauer nur Bruchteile einer Sekunde und mehr als eine oberflächliche Schnittwunde wird man sich wohl nicht zuziehen, so siehst zumindest in dieser TV show aus. Gestoppt wird recht brutal, ein Aluminiumkeil wird einfach ins Sägeblatt geschossen und nimmt eventuelle Rotationsenergie auf. Die Zeitlupe ist da recht spektakulär.

  • Architektur – Cardboard Office

Wie wir bei den Papierbrücken schon gesehen haben, kann Papier ein recht stabiler Zeitgenosse sein. Die Bananenkiste mit der guten alten Wellpappe ist da noch ein Beispiel. Warum also nicht auch Möbel daraus herstellen, günstig ist das Material ja auch noch und auf den ersten Blick auch ziemlich Öko. Oft besteht sie aus Altpapier und was nicht recycled wurde wächst wenigstens nach. Die Probleme mit Abholzung usw. lassen wir hier mal außen vor, das könnte man auch nachhaltiger gestalten.

Wie man sich sowas in einer Büroumgebung vorstellen kann gibts hier zu sehen.

In den Comments wird aber ein wichtiger Punkt angesprochen. Zellulose mag auf den ersten Blick total unbedenklich sein, die Kleber mit denen die einzelnen Pappbahnen verbunden werden, scheinen es aber nicht zu sein. Mit der Zeit dünsten die Chemikalien da aus und belasten die Raumluft, bei täglich 8h Aufenthalt in so einem Büro kann das irgendwann schon sehr hässlich werden.

03
Dez
08

news 3.12.08

  • Interview – Mythbusters

Damals, also quasi vor dem Krieg, als ich noch hin und wieder Zugang zu so etwas wie einem Fehrnseher hatte, da waren die Mythbusters auf jeden Fall Pflichtprogramm. Es scheint sie immer noch zu geben und sie scheinen auch immer noch recht beliebt zu sein. Das Makeblog konnte sie für ein längeres Interview gewinnen.

Teil 1 und Teil 2

  • Robotik – Hexapod dance

Dieses kleine Video zeigt wohl praktisch alle Moves, die einem der Bewegungsapparat eines kleinen Hexpods erlaubt. Die große Kunst bei diesen Wettbewerben ist vermutlich, den vorprogrammierten Bewegungablauf an der richtigen Stelle zu starten, sonst siehts sehr schnell kacke aus.

Gefunden bei den Botjunkies

  • Mechanik – alte HDD´s verwursten

Alte Festplatten sind eine Fundgrube für nützliches Zeug, dass man noch für andere Projekte nutzen kann. Schrittmotoren, starke Magnete und schicke glänzende Scheiben.

Man muss aber auch nicht gleich alles auseinanderrupfen. Hiergibts ein Beispiel, wie man den Festplattenarm direkt zu Antrieb einer Blende nutzen kann, um z.B. einen Laserstrahl zu unterbrechen.

  • Material – Flexible PCB´s

Auf den ersten Blick sieht die Idee sehr sehr gut aus. Man fertigt sich seine flexiblen PCB´s aus dünner Kupferfolie auf einem Kaptonträger (vermutlich dieses Tiffany-Zeug) und erhält ultradünne und ultraleichte Boards. Die Sache hat jedoch einen großen Haken, Die Kupferfolie hat keine Fotobeschichtung. Das versperrt einem den klassichen Weg übers Bedrucken einer transparenten Folie im Laserdrucker und anschließender Belichtung der Kupferflächen. Im Tut wird vorgeschlagen für sowas einen Wachs- bzw. Solid Ink Printer zu verwenden, den wird aber wohl kaum jemand zu Hause herumstehen haben. Es müsste aber auch möglich sein, die Wachsgeschichte mit der toner-transfer technik zu umgehen.

Instructables hält Gott sei Dank auch hierfür entsprechende How-To´s bereit. Dieses oder Jenes , scheint sogar genau genug für fine pitch Chips zu sein …

edit: Fotolack gibts auch in der Dose, wer schon Belichtungs- und Ätzausrüstung hat, kann also verfahren wie gewohnt.

11
Nov
08

news 11.11.2008

  • Hack – XBox Controller

Bevor ich diese news hier verfasst habe musste ich einen harten Kampf mit meinem Gewissen bestehen. Kann ich das unterstützen ? Wie rechtfertige ich das vor meinen Kindern? Gut bei denen reicht vieleicht noch ein dezenter Hinweis auf den Tisch „und so lange ihr …“ . Aber irgendwann kommen die Enkel, da zieht der Tisch nich mehr – was dann ?

Aber worum gehts eigentlich ? Um eines der schlimmsten (sittlichen) Vergehen der Neuzeit

Shooter – auf ner Konsole !

Als alter PC-Zocker sind mir solche Auswüchse natürlich ein Greuel, aber ich muss auch mal an meine jüngeren Leser denken, die die guten alten Zeiten vieleicht garnicht mitbekommen haben (na wer von euch kann noch LAN buchstabieren ?)

Was brauch man zum zocken an der Konsole ? Natürlich einen Controller! Die sind, wie könnte es anders sein, aber denkbar schlecht für solcherlei Spiele geignet und müssen dementsprechend gemoddet werden. Rapidfire für die Klickfaulen soll es sein.

Im acidmods forum wird erklärt wie man seinem Controller ein völlig neues Gesicht gibt. Wer das mit den Glasfasern lieber nochmal nachlesen will folgt diesem Link..

Fertige Chips kaufen ist natürlich bequem, aber selber frickeln ist schon ne Spur cooler. Wer noch Schaltpläne für eigene Rapidfire-mods sucht der sei hier her verwiesen. KLick!

  • Elektrotechnik – ordentlich Layouten

Wieder mal ein Link für Leute die aus dem Lochrasteralter schon raus sind und bereits fleißig ätzen, in diesem Fall sogar ätzen lassen. Der Globalisierung sei Dank, kann man heute selbst Kleinstauflagen eigener PCB´s für ebenso kleines Geld in China fertigen lassen. Bei Multilayerboards wird das eh praktisch Pflicht.

Sparkfun zeigt in einem kleinen How-To wie man seine Boards in Eagle so plant, dass sie auch nachher ohne Fehler aus der Produktion kommen. Wäre ja schade wenn man einen ganzen Batch in die Tonne treten müsste, weil irgendwo der Leiterbahnabstand nen Tick zu klein war.

  • rocketscience – bionischer Arm

Festo, ja das sind die mit den niedlichen Hydrauliksachen, haben mal geschaut wie sie ihr Hydraulik- und Pneumatik Know-How in der Robotik anbringen können. Heraus gekommen ist ein dem menschlichen Arm nachempfundener Manipulator, dessen Aktoren (oder Aktuatoren) nicht nur wie Muskeln aussehen, sondern auch ähnlich funktionieren. Festotypisch spannt sich die Muskulatur natürlich nicht durch Stromimpulse sondern durch Hydraulik.

LINK! (mit vid)

05
Nov
08

Gehen sie weiter …

es gibt in jedem Fall was zu sehen…

Das Rad an sich ist ja heutzutage schon recht etabliert was Fortbewegungsmittel im Allgemeinen angeht. Großartige Neuerungen sind auch nicht mehr zu erwarten, dafür war jetzt echt genug Zeit ( gut so ein oder 2 tweaks gibts da schon noch …). Es wird daher Zeit auch mal nach Alternativen zu suchen, denn nicht immer sind Räder die optimale Lösung um ein Fahrzeug zu bewegen.

Wenn einem die Ideen ausgehen ist es oft das einfachste sich von der Natur insprieren zu lassen. Der erste Blick wird vieleicht an einem selbst hinuntergleiten. Humanoide Roboter oder alles auf zwei Beinen sind aber eine wackelige Angelegenheit, deren Stabilitätsproblem noch nicht zur vollen Zufriedenheit der Entwickler gelöst wurde. Kleine japanische Roboter die publikumswirksam von Treppen fallen sind da wohl das beste Beispiel.

Bei der weiteren Erforschung seiner Umwelt wird man dann schnell auf Insekten oder Spinnen stoßen, die mit ihren 6 und 8 Beinen das Problem der Gleichgewichtsverlagerung geschickt umschifft haben. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Tierchen eine Körperform haben die parallel zum Boden ausgerichtet ist. Wenn mal was schief geht ist der Weg nach unten ein kurzer und es gibt hoffentlich keinen Bruch. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der auch psychologische. Insekten und Spinnen lösen genau wie Schlangen bei den meisten Menschen instinktiv Ekelgefühle aus. Dieser Umstand überträgt sich auch auf ihre mechanischen Doubles, genau wie wir einem humanoiden Roboter gleich Intelligenz unterstellen ohne das wir uns dagegen wehren können. Neben Abscheu und Ekel scheinen diese Tiere jedoch auch eine ziemliche Faszination auf uns Menschen auszuüben. Man denke nur an die unzähligen riesigen und haarigen Viecher in heimischen Terrarien.

Ein sehr klassisches Design hat dieser kleine Roboter. Sechs Beine, die im rechten Winkel vom „Körper“ abstehen und alles Lebenswichtige dazwischen. Der Antrieb kann in dieser Größenordnung noch mit Modellbauservos realisiert werden.

Gefunden bei hackedgadgets, da gibts dann auch noch ein paar mehr Infos zu dem Ding.

weiterlesen ‘Gehen sie weiter …’

02
Nov
08

news 2.11.2008

  • Hack – Hintergründe

Als Ergänzung zu dem Mifare-Link aus den letzten News sei hier ebenfalls ein Artikel von heise empfohlen in der heute gängige Verschlüsselungssysteme und natürlich die entsprechenden Angriffe kurz vorgestellt werden.

Nur für den Fall das euch mal wieder Buzzwords alá „Rainbow-Table“ „TMTO“ oder „Diffie-Hellman“ über den Weg laufen. Auf der nächsten Nerdparty (machen die Parties ohne LAN?) muss man dann wenigstens nur ein halbdummes und kein ganz ganz dummes Gesicht machen. Wenns dann um die konkrete Mathematik hinter den Verfahren geht, isses eh Zeit zu gehen, bestimmt!

  • Robotik – Fräsen, parallel statt linear

Das Thema „Parallel Robots“ hatte ich hier vor längerer Zeit mal angeschnitten. Bisher waren mir die Teile nur für die Verwendung in Pick’n Place Applikationen bekannt, aber auch im Maschinenbau scheint es sinnvolle Anwendungsbreiche zu geben. Sieht auf jeden fall nicht schlecht aus, was die Hexapodfräse da hinzaubert.

Aber der klassische 5-Achser muss sich auch nicht verstecken. Die Tube ist einfach toll für son Krams ( und ja mir is bewusst, dass des Vid schon hornalt ist, aber irgendwer hats garantiert noch net gesehen!)

  • Robotik – UAV AUV

Vieleicht treibt sich ja auch der ein oder andere gelangweilte Maschbaustudent hier herum, der noch einen Vorwand sucht seine Daumenregeln mal am lebenden Objekt auszuprobieren. Wenn die Uni dann noch mitspielt, kann er mit seinen Karohemdfreunden an einem schönen Wettbewerb zu autonomen Unterwasserfahrzeugen teilnehmen ( Autonomous Underwater Vehicel). Ein Beispielfahrzeug aus Cambridge gibts hier zu sehen.

Selbstständig operierende Quadrocopter und ähnliches Geflügel gibt es ja heutzutage schon auf jeder drittklassigen Hackerveranstaltung zu bestaunen. Da könnte man mit so einem Ubootverschnitt schon etwas Eindruck schinden.

03
Okt
08

news 3.10.2008

  • Robotik – Orbswarms

Beim ersten Post über die Orb-roboter war von der angestrebten Selbstständigkeit noch nicht viel zu sehen. Damals wurde der Technik noch ganz traditionell via Fernbedienung der eigene Wille aufgezwungen. Inzwischen scheint man bei der Entwicklung einen Schritt weiter zu sein und die Metallbälle fahren GPS-gesteuert auf der Fläche eines Fußballfelds herum. Ziel des Kunstprojekts ist einen ganzen Schwarm autonom auf dem Burning Man Festival tanzen zu lassen. Sowas, in der flachen Salzpfanne der Blackrock Desert, könnte wirklich sehr beeindruckend aussehen.

Bilder und ein Video zu aktuellen Stand der Entwicklung gibts hier

  • Design – Retrofuture

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Retrofuture“ oder „Retrofuturism“ ? Das große und allewissende W meint dazu, dass es da um eine Begeisterung für die Zukunftskonzepte vergangener Tage geht. In Betracht kommen da wohl die 20er oder 50er/60er des vergangenen Jahrhunderts, als man dank wirtschaftlichen Aufschwungs die Zukunft nur in den leuchtendsten Farben malte. Wer schonmal einen Blick in die Technikmagazine jener Zeit geworfen hat wird wissen wovon ich hier schreibe. Mit ‘29 oder der Ölkrise war dann wieder Schluss mit Optimismus.

Schöne Beispiele finden wir bei Yanko. Es geht da speziell um die GM Motorama Roadshow. Der US-Konzern ließ seine Designer zu der Zeit geradezu von der Leine und die nutzten ihren ungewohnten Freiraum auch um ungehemmt auf der Kreativwiese herumzutollen. Was die Jungs da so ausgebrütet haben wurde dann dem staunenden Publikum auf der Roadshow vorgeführt.

Die Entwürfe, bis hin zum extra Tourbus aka „Futureliner“, gegeben wahrscheinlich einen besseren Einblick in die Welt des Sputnikzeitalters als das es irgendwelche Texte jemals könnten. Nebenbei kann man sich ja auch mal für eigene Projekte inspieren lassen, die 50ies waren ja noch eine Zeit die von Stahl und Aluminium dominiert war, bevor dann die Plastikwelle durch die Haushalte rollte.

  • Auto – Elektroflitzer

Wo wir grade bei den Zukunftskonzepten der Vergangenheit sind, damals träumte man ja davon alles, vom Auto bis zur Zahnbürste, irgendwie mit Atomstrom zu befeuern. Tankstops sollten dann wohl auf den 5jahrensinspektionen gleich miterledigt werden. Beim Kleinserienhersteller SSC träumt man noch heute von so einer Reichweite, meldet zumindest das Gizmag. Träumen heißt in diesem Fall „steht quasi kurz vor der Serienreife“, womit auf jeden Fall mal meine Neugier geweckt ist. Vermutlich ists aber nur ein Tippfehler oder kann jemand ne Alternative zum Fluxkompensator anbieten ?

06
Aug
08

news 6.8.08

  • Materialien – Kunststoff

Polycaprolactone (eng. Bezeichnung) ist ein Kunststoff, der unter Raumtemperatur ziemlich stabil ist, um 62°C jedoch weich und formbar wird. Verkauft wird er unter den Labels Polymorph und Shapelock und soll nicht ganz billig sein. Man kann aber sehr einfach ziemlich coole Sachen daraus bauen, wie dieser Beitrag bei hackedgadgets* beweist.

Wer sich fragt wo man sowas in Deutschland bekommt, sollte mal in den nächsten Baumarkt schlendern. Wenn man Heissklebesticks lange genug in 62° warmem Wasser badet hat die Masse eine frappierende Ähnlichkeit mit den oben vorgestellten Produkten ( ist aber nicht das gleiche). Heissklebe bleibt einfach das Pfuschermaterial schlechthin und wirds jetzt vieleicht noch ein wenig mehr.

*mal abgesehen von der Kleberorgie find ich die Idee, die Gelenke eines humanoiden Roboters aus Gardinenstangen zu fertigen ziemlich klasse.

  • Recycling – HDD’s

Alte Festplatten hat ja fast jeder noch irgendwo rumfliegen. Bevor man sie aber in die Tonne pfeffert sollte man sich aber überlegen, ob man ihnen nicht einen Lebensabend als Schleifstein gönnt. Öffnen, den Lesearm entfernen, den Motor direkt an 12v klemmen, eine runde Schleifpapierscheibe auf die Platter kleben und fertig ist der Tellerschleifer. Wenn man nur Kleinteile bearbeiten oder mal ein Werkzeug anschleifen muss reicht so ein Ding vollkommen.

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28
Mai
08

news 28.5.2008

Heute stehen die news mal ganz im Zeichen der Robotik…

  • Knuddelbot

Zum Einstieg will ich mal wieder das Kindchenschema bemühen. Der Swashbot ist zwar nicht wirklich autonom, aber vieleicht ein nettes Spielzeug für den Einstieg und generiert mit Sicherheit ganz viele aaaahs und ohhh ist DER süß.

  • Swarm

Die Macher hinter dem Swarm-Projekt kommen wohl eher aus der Künstler- als aus der Nerdecke. Standesgemäß bezeichnen sie ihren Roboter dann auch als „kinetic sculpture“. Im Moment noch genauso auf die Steuerung durch den Menschen angewiesen wie der Swashbot, sollen die kugelförmigen Bots irgendwann mal vernetzt und mit GPS auch zu halbwegs eigenständigen Bewegungen oder Choreographien fähig sein. Bis jetzt das Ding aber noch alleine, möglicherweise gibts zum ja Burning Man schon Zuwachs. Mal abgesehen vom Techiekram sieht das Teil auch noch ziemlich cool aus.

achja open source isses natürlich auch, man geht ja mit der Zeit. Wiki ? ham se auch!

  • Mäuse schlachten …

Der folgende Link ist zwar nicht nur für Robotikfans interessant, aber auch. hackaday erklärt was man aus den guten alten Kugelnagern noch verwerten kann – und wofür. Sowas hat ja fast jeder noch irgendwo rumfliegen, wenn er seinen ersten PC nicht erst vor 5 Jahren gekauft hat.

related: Yellow Drum Machine (YDM) 1 + 2