Posts Tagged ‘Steampunk



21
Nov
09

Teaser – Modell 1134680

Tease Tease Tease …

18
Nov
09

baubericht – modell 1134680 (6)

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Mit dem sechsten Teil der Artikelserie nähert sich das Projekt Modell 1134680 nun in großen Schritten der Vollendung. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als gäbe es nur noch wenig zu tun, haben die letzten Schritte nocheinmal ein halbes Wochenende gekostet.

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29
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (4)

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Langsam aber sicher nähert sich mein aktuelles Lampenprojekt der Vollendung. Der gefloppte Reflektor aus einem lange zurückliegenden Versuch wurde durch ein deutlich schöneres Modell ersetzt. In dem Zug konnte auch gleich die Streuscheibe aus Polystyrol gefertigt werden. Danach  stand dann der Versuch, eine ausreichende Kühlung für die 4 LEDs bereitzustellen auf dem Programm. Der ursprüngliche Plan, nur mit Aluminium zu arbeiten, musste zugunsten eines großen Kupferkks aufgegeben werden. Nachdem auch diese Hürde übersprungen war, sollen heute die Proportionen der Lampe fixiert werden. Da die Ober- und Unterschale bereits “fix” sind, bleibt nur die Frage des Abstands zwischen den beiden.

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23
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (3)

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Willkommen zu Baubericht Nummer 3.

Für Neueinsteiger empfiehlt sich sich ein Blick in ersten beiden Teile, um einen Überblick zu bekommen, was sich konzeptionell hinter dem kryptischen Namen verbirgt. Inhaltlich drehten sich die ersten beiden Artikel um die Herstellung des Reflektors für die Unterschale. Zwei Texte zu dem Thema mögen etwas auslandend wirken, für die Produktion der zwei Prototypen wurden jedoch zwei völlig verschiedene Ansätze getestet.

In diesem dritten Teil wird der Fokus auf einem sehr zentralen Thema liegen, der Kühlung. HP-LEDs sind Leistungselektronik und müssen dem entsprechend gekühlt werden. Eine möglichst niedrige Temeperatur ist wichtig um die Lebensdauer der kleinen Lichtschleudern nicht zu sehr zu verringern. Näheres zu der Verarbeitung von HP-LEDs entnehmt bitte dem How-To zu genau diesem Thema.

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12
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (1)

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Sehr geehrte Leser,

mit diesem Artikel möchte die bekannten Pfade auf BJ verlassen und werde versuchen alle Interessierten quasi live an der Entstehung eines meiner Projekte teilhaben zu lassen. Es wird zwar keine täglichen Updates wie in einem klassischen Worklog geben, es soll aber auch keine schlichte Zusammenfassung am Ende des Bauprozesses werden, wie sie bisher immer publiziert wurde.

Dieser erste Teil fasst praktisch die Geschehnisse seit Beginn des Jahres zusammen. Die ersten Versuche mit dem Gehäuse und dem Reflektor wurden bereits im Februar/März gemacht, da war ich jedoch nur kurz auf Heimaturlaub und konnte keine großartigen Dinge stemmen. In den zwei Wochen gab es noch genug anderen Kram zu erledigen.

Nun jedoch zur Auflösung des Teaserrätsels. Das seltsame Alugussgehäuse ist ein altes Motorengehäuse von einem Miele Waschmaschinenmotor. Den starken Rostspuren am Lager nach zu urteilen ist das gute Stück irgendwann mal an einem Wasserschaden zum Opfer gefallen. Das Teil lag wochenlang gut sichtbar in einem Bauschuttcontainer auf meinem Heimweg und lächelte mich freundlich an. Ein Wunder, dass nicht auch die üblichen Verdächtigen von der Schrottmafia gefallen an dem Ding gefunden haben. Irgendwann konnte ich dann nicht mehr widerstehen und hab das Motörchen mal gerettet, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was ich denn damit mal machen soll/will.

Zu dem Gehäuse gehört natürlich auch noch ein Stator, der Rotor ist irgendwo im Lager verschütt gegangen.

WAMALA1_Stator

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13
Sep
09

news 13.9.2009

  • hack  – wireless keylogger

Keylogging dürfte eine der effizientesten Möglichkeiten sein, an die Passwörter einer auzuspähenden Rechners zu gelangen. Neben der virtuellen Variante mit entsprechenden Programmen auf dem Zielrechner gibt es auch noch die Variante in Hardware. Oft benötigte man für den Einsatz von Hardware-keyloggern wiederholten physischen Zugriff auf den Rechner, um die im Laufe der Zeit angefallenen Daten abzugreifen. Mit einer Wireless-Variante reicht ein einmalieger Besuch am auzuspähenden Objekt. Sobald der Logger am USB-Port sitzt kann in Echtzeit übertragen werden.

Bei Hackaday gibt es seit einiger Zeit einen Link zu einem Modell mit offenen Sourcen.

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  • design – zöllig Lampen

Bei dem Versuch meinen Lampentick zu befriedigen bin ich auf eine interessante Idee gestoßen. Basismaterial für die Entwürfe sind die bekannten Wasserrohre aus Stahl (heute afaik relativ selten geworden) mit Zoll-Gewinde.

Schönheiten sehen bestimmt anders aus, aber vieleicht kommt ja der ein oder andere durch so etwas auf bessere Ideen.

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24
Jul
09

news 24.7.2009

  • Steampunk – Licht

Für die Innenausstattung bekennender  Jules Verne fans gibts hier noch mal ein paar Anregungen wie man Wandlampen  steampunkkonform gestalten könnte. Ich sach ma hauptsache ordentlich Messing! Drehen sollte man für sowas auch können.

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  • Robotik – Richtig viel Spass mit der Wii

Beispiele wie man die Controller der Wii für allerlei Schabernack benutzen kann hatte ich hier ja schon zur Genüge.  Heute kann die Reihe um ein weiteres Stück ergänzt werden.

So Zimmerrobotik damit zu Steuern ist ja langweilig. Für richtiges Jungsspielzeug taugts aber auch ( liebe Genderbeauftragte, bitte dafür  nich hauen!).  Warte ja noch bis ich die Robo-Greifer  auch bei meinem lokalen und technikbegeisterten Schrottie sehe!

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  • Hack – poor mans thermocam

Das  CCD Chips infrarotempfindlich sind sollte bekannt sein. Man kann sie mit IR-Dioden relativ einfach blenden, wenn man den IR-Filter der meisten Webcams entfernt kann man sie mit einem IR-strahler zusammen relativ einfach in ein Nachtsichtgerät umwandeln. So weit so gut, wenn man aber ein detailiertes Thermogram eines Objekts haben möchte hat man schon ein Problem. Da bleibt oft  nur eine teure Spezialcam zu kaufen/leihen, die dann entsprechende Falschfarbenbilder ausgibt.

Muss alles nicht sein, ein kleiner Robotikschwenkarm*, eine Webcam und ein Laserthermosensor reichen um ähnliche Aufnahmen zu erstellen.

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* gibts auch scho fertig geproggt für arduinoboards + Servos

22
Mai
09

news 22.5.2009

  • Bike – neues von Calfee

Wie auch in den letzten News mal wieder was über Bambusräder. Calfee sind hier auch schonmal lobend erwähnt worden, ebenfalls im Zusammenhang mit Bambus und Rädern. Auf der NAHBS haben sie nun ein neues Konzeptbike vorgestellt. Über Geschmack lässt sich nicht streiten, das is einfach hässlich, aber die Rahmenform ist durchaus Interessant. Es handelt sich mitnichten um einen überstabilen Diamantrahmen, die Rohre laufen stattdessen sternförmig auf das Steuerrohr zu. Material ist wie gehabt, Bambus und Flachs.

Bilder [1][2][3][4]

  • Kunst – Stephane Halleux

So wieder was gelernt. Wenn man was findet, daraus irgendwas frickelt und danach Kunst nennt wird das Ergebnis in die Kategorie “found-object-art” einsortiert. Schön, dass es für alles eine Schublade gibt.

Schön auch was da unter den Händen von Stephane Halleux entsteht. Ich finde man sieht den Werken auf jeden Fall an, das Stephane mal Grafikdesign und Illustration studiert hat. Erinnert doch stark an real dreidimensionale Concept Art. Stilistisch gesehen, kann man den ganzen Kram wohl getrost unter “Steampunk” einsortieren, vom Spinnentier mal abgesehen. Angenehmerweise wird dabei auf so unsägliche Messingspielereien verzichtet, Steampunk geht halt auch ohne!

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  • Design – Lampe (mal wieder)

Ja Licht macht Spass und Glücklich dazu. Diesmal steht aber weniger die Lampe selbst als ihre Befestigung im Vordergrund. Bei Stischlampen kann man ja eigentlich nur zwischen Klumpfuss und Klemme wählen damit sie nicht umfallen. Klar, kann man beides sehr ästhetisch Verpacken, aber bei letzterem bleibt noch das Problem des Festschraubens ( darauf läufts ja meist hinaus).

Muss aber nicht wie dieses Modell beweist. Statt Schraubklemme wurde wird die Lampe mit den bekannten Einhandschnellspannzwingen am Tisch befestigt. Die Idee muss ich bei Gelegenheit mal mopsen, das sieht doch zu praktisch aus.

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27
Dez
08

news 27.12.2008

  • Steampunk – Monitor

Mal Zeit für ein Negtivbeispiel … . Bei einigen Steampunkkreationen lässt sich doch ein Hang zu Unnötigem ausmachen. Zumindest empfinde ich das so. Da wird auf Gedeih und Verderb mit Kupfer und Messing herumgespielt um nur irgendwas Pseudoviktorianisches auf die Beine zu stellen.

Dieser Monitor ist so en Beispiel dafür, auch wenn das neogotisch geprägte viktorianische Zeitalter bestimmt nicht frei von irgendwelchen Schnörkeln war, die Grundlagen modernen Industriedesigns wurden auch damals schon beachtet ohne sich dessen so bewusst zu sein. So wilde Rahmenkonstruktionen wären auch damals schon als unnötig durchgefallen. Datamancers oder Jakes Ansätze für so einen Monitor haben mir da schon deutlich besser gefallen und treffen die Formensprache jener Zeit wohl auch besser.

  • Material – Homebrew Titanium

Titan ist im Moment auf jeden Fall noch ziemlich Rocketscience, von raren Ausnahmen mal abgesehen, findet sich dieses Material eher selten in der DIY Welt. Eine Möglichkeit das vieleicht zu ändern wird hier gezeigt.

Gut das Ergebnis ist noch nicht so wirklich prickelnd, mehr Einschlüsse und Blasen als massives Material, aber das gleiche Verfahren funktioniert beim Schweißen von Eisenbahnschienen ganz gut. Vieleicht schafft es ja mal jemand den Prozess so zu optimieren, dass man auch zu Hause vernünftige Ergebnisse erhält.

Kann mir jemand sagen wie das rechtlich aussieht? Kommt man gleich auf ne Blacklist beim Rollstuhlamokfahrer wenn man sich die Zutaten orgt ?

via Make

  • Hack – Router to Radio

Das viele kommerzielle Router ihr Potential nicht wirklich ausschöpfen sollte bekannt sein. Gut das es da die sehr aktive Linuxcommunity gibt, die sich der Problematik angenommen hat und entsprechende Kernel bereitstellt.

Mit so einem hackbaren Router holt man sich aber auch eine billige Embedded Platform ins Haus die man, genug Fantasie und Kenne vorausgesetzt, auch völllig artfremd verwursten kann. Zum Beispiel als Webradio. Kommerzielle Geräte kosten ja gerne mal 100€ oder mehr und sowas spornt an mal zu schauen ob es selbstgemacht nicht billiger geht.

Geht … 30-60$ sind da schon eine Kampfansage und der Umbau sieht nicht so aus als wäre er völlig unmöglich. Löten und Microcontroller brennen sollte man schon können, der Rest wird wirklich sehr gut erklärt. Das Projekt ist noch nicht völlig durch aber was man bisher sieht, macht einen guten Eindruck.

LINK

09
Dez
08

news 9.12.2008

  • Steampunk – Lampen / Lichtobjekte

Mit großem Bedauern musste ich feststellen, dass praktisch 100% des Steampunkcontents auf dieser Seite 1. von englischsprachigen Seiten stammt und 2. auch fast nur von US Bastlern produziert wurde. Mit ebenso großer Freude kann ich daher nun diesen Webfund verkünden, der diese unseelige Serie damit unterbricht.
Der Berliner Grafiker, Künstler und Handwerker Frank Buchwald beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit der Produktion von handgefertigten Lampen, die er unter dem Label “Maschinenleuchten” vertreibt. Als Inspiritationsquelle gibt er etwas schwammig das “Industriezeitalter” an, die Formensprache entspricht aber dem was sich inzwischen unter dem Modewort Steampunk versteckt. Den meisten Steampunkkram finde ich ja nur von der handwerklichen Seite interessant, aber hier gibts auch was mit Geschmack und Stil. Besonders die Objekte mit den Startnummern 9 und 11 haben es mir angetan, sowas könnt ich mir auch auf meinem Schreibtisch vorstellen.

  • LED – Alterungs- und Lagerprobleme

Im Forum von Lumitronix gibts einen interessanten Thread zu den Problemen, die auftreten können wenn man Leds falsch lagert und dann verlötet. Dazu gibts ein paar schöne Mikroskopaufnahmen von den entstandenen Schäden am Package. Wenn die empfindlichen Halbleiter erst einmal aus ihren werkseitigen Verpackungen entnommen sind, kann Luftfeuchtigkeit ins Package eindringen und durch die starke Erwärmung während des Lötprozesses kommt es dann eventuell zu Rissen.

  • Hack – 25C3 timetable

Nur ein kurzer Hinweis am Rande, der 25C3 steht mal wieder vor der Tür und CCC hat schonmal den “Fahrplan” online gebracht. Wer nicht hinfahren kann oder kein Geld für die Veranstaltung hat – nicht grämen! Alle Präsentationen werden live gestreamed und sind später dann auch als torrent verfügbar.

Auch in diesem Jahr siehr das ganze sehr interessant aus, gleich die ersten Vorträge drehen sich um Bastelzeug : Crafting and Hacking: Separated at Birth und Alternative and mobile power for all your little toys. Daneben gibts natürlich auch noch ne menge Sachen zum Hacken selbst und vor dem Hintergrund der aktuellen Terrorpanik auf höheren (Ministerial-) Ebenen auch was für die politisch interessierten. Die Gesamtveranstaltung steht auch unter dem schönen Titel: Nothing to Hide.

CCC.de , Heimseite 25C3

05
Dez
08

news 5.12.2008

  • Auto – Back to the woods

So wird mal wieder Zeit für Automobiles. Früher, also ganz ganz früher, war Holz im Automobilbereich eine relativ gängige Sache. Leider sahen die Kisten aber auch noch aus wie Kutschen, denen man die Pferde geklaut hat. Heute ist die englische Sportwagenmanufaktur Morgan meines Wissens nach der einzige Hersteller, der Holz auch außerhalb des Cockpits einsetzt. Zumindst bei den traditionellen Modellen sind noch wesentliche Teile des Rahmens aus Eschenholz, mit den etwas aktuelleren Modellgenerationen wird dieses jedoch leider zunehmend von Alu und Co verdrängt.

Das graduate-project ( ich schätze mal sowas wie Diplom/Master) von ein paar Studenten an der North Carolina State University geht an Radikalität deutlich über das altenglische Vorbild hinaus. Holz soll an allen Stellen verwand werden, wo es nur ebend möglich ist. Das schließt auch Karosserie, Felgen und Federelemente mit ein. Das Ziel ist einen Supersportwagen mit knapp über 1t Gewicht und 600ps auf die Straße zu bringen. Um die nötige Festigkeit zu erreichen werden aus schmalen Furnierstreifen Matten gewebt und später zu einem Verbundmaterial verklebt. Der Herstellungsprozess unterscheidet sich bei genauer Betrachtung nicht mal so besonders von dem anderer Fahrzeuge jener Leistungsklasse. Ob man nun Zellulose oder Kohlefaser verwendet, das Prinzip ist das gleiche. Nur die Werkzeuge sind primitiver, der selbstgebaute Webstuhl hätte schon vor 200 Jahren Kopfschütteln ausgelöst.

Einfach mal reinschauen, es gibt sowohl eine offizielle Page als auch ein Worklog/Blog mit Fotos und Vids in der Tube

  • Steampunk – Photochromatic Variable-Aperture Spectacles

Feinmechaniker anyone? Sonnenbrillen muss man ja nicht zwangsläufig mit gefärbten Gläsern bauen, spätestens seit Kanye West wissen wir, dass man sich auch auf mechanischem Weg vor zuviel Licht im Auge schützen kann. Das gleiche Prinzip mit Iris statt Minisonnenblenden verbirgt sich hinter dem etwas kryptischen Wortgebilde “Photochromatic Variable-Aperture Spectacles”. Ohne Messing Applikationen wäre das ganze aber wohl noch nicht Steampunk genug, mit Messing aber zu schwer. Alu fällt auch aus, wär ja schon fast Dieselpunk, bleibt nur der Allerweltswerkstoff Titan. Mit der richtigen Beschichtung siehts auch aus wie Messing und tritt dabei in der gleichen Gewichtsklasse an wie Aluinium.

Los anklicken ! via brassgoogles

  • Computer – Mehr Spass mit Wee Wii

Neues von Johnny Lee. Nach seinem Erfolg mit den Videos zu lustigen Spielereien mit den Nitendocontrollern wurde er von der Uni direkt an Microsoft weitergereicht. Auf seinem Entwicklerblog hat er mal ein paar seiner Lieblingswiiprojekte vorgestellt. Durchaus sehenswert, besonders das Chickenvideo rockt.

-> altes von Johnny Lee

25
Okt
08

news 25.10.2008

  • Elektrotechnik – Kassettenadapter

Die Tage der rauschenden Magnetbänder sollten ja eigentlich längst gezählt sein, aber alte Autos sind wohl das letzte Refugium, in das sie sich retten konnten und nun mit letzter Kraft verteidigen. Ein Problem entsteht, wenn man jetzt dieses altertümliche Stück Analogtechnik mit Musik füttern will, die zumindest irgendwann einmal in digitaler Form vorlag. Hat noch wer nen Kassettenrekorder? Wahrscheinlich nicht, außerdem ist es bequemer direkt seinen taschentauglichen Musikspeicher ans Autoradio zu flanschen! Sonst liegen auch nur wieder säckeweise selbstgemischte Mixtapes unter den Sitzen. Die Kauflösungen sind wahrscheinlich bekannt, aber weil wir hier ein DIY-Blog sind hab ich auch ne Anleitung zum Selberfrickeln zur Hand. QnD musses sein – Hier klicken!

  • Mechanik – “Smart Bolts”

Beim Toolmonger wird ein nettes Spielzeug für die Sicherheitsfanatiker vorgestellt. Wie man eine Schraube richtig fest bekommt sollte klar sein…

When it’s not critical, the grunt method works — one grunt for tight, two grunts for really tight.

Aber nicht ganz ohne Hintergedanken lässt der Volksmund prüfen wer sich ewig bindet… . Der Zyniker kennt die Antwort, der Unfallsachverständige vieleicht auch. Die “Smartbolts” kommunizieren zumindest über einen kleinen Farbpunkt auf dem Schraubenkopf ob sich da vieleicht im Laufe der Zeit was gelöst haben könnte. Der happige Stückpreis garantiert auch, dass man die Teile auch nur bei kritischen Verbindungen einsetzt.

  • Steampunk – Uhren

Mit großer Bestürzung musste ich feststellen, dass der letzt Beitrag zu irgendwas aus dem Steampunk-Universum schon ne ganze Weile her ist. Gut vieleicht ist der Hype auch vorbei oder zumindest auf nen normales Level heruntergebrochen worden. Wer immer noch auf das pseudo-viktorianische Zeug steht, für den gibts hier noch ein paar schöne Uhren in dem Style. via

Aber jetzt ma unter uns … sieht mächtig unpraktisch aus das Geraffel. Irgendwie hätt ich bei vielen Kreationen Angst was abzubrechen.

03
Okt
08

news 3.10.2008

  • Robotik – Orbswarms

Beim ersten Post über die Orb-roboter war von der angestrebten Selbstständigkeit noch nicht viel zu sehen. Damals wurde der Technik noch ganz traditionell via Fernbedienung der eigene Wille aufgezwungen. Inzwischen scheint man bei der Entwicklung einen Schritt weiter zu sein und die Metallbälle fahren GPS-gesteuert auf der Fläche eines Fußballfelds herum. Ziel des Kunstprojekts ist einen ganzen Schwarm autonom auf dem Burning Man Festival tanzen zu lassen. Sowas, in der flachen Salzpfanne der Blackrock Desert, könnte wirklich sehr beeindruckend aussehen.

Bilder und ein Video zu aktuellen Stand der Entwicklung gibts hier

  • Design – Retrofuture

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff “Retrofuture” oder “Retrofuturism” ? Das große und allewissende W meint dazu, dass es da um eine Begeisterung für die Zukunftskonzepte vergangener Tage geht. In Betracht kommen da wohl die 20er oder 50er/60er des vergangenen Jahrhunderts, als man dank wirtschaftlichen Aufschwungs die Zukunft nur in den leuchtendsten Farben malte. Wer schonmal einen Blick in die Technikmagazine jener Zeit geworfen hat wird wissen wovon ich hier schreibe. Mit ’29 oder der Ölkrise war dann wieder Schluss mit Optimismus.

Schöne Beispiele finden wir bei Yanko. Es geht da speziell um die GM Motorama Roadshow. Der US-Konzern ließ seine Designer zu der Zeit geradezu von der Leine und die nutzten ihren ungewohnten Freiraum auch um ungehemmt auf der Kreativwiese herumzutollen. Was die Jungs da so ausgebrütet haben wurde dann dem staunenden Publikum auf der Roadshow vorgeführt.

Die Entwürfe, bis hin zum extra Tourbus aka “Futureliner”, gegeben wahrscheinlich einen besseren Einblick in die Welt des Sputnikzeitalters als das es irgendwelche Texte jemals könnten. Nebenbei kann man sich ja auch mal für eigene Projekte inspieren lassen, die 50ies waren ja noch eine Zeit die von Stahl und Aluminium dominiert war, bevor dann die Plastikwelle durch die Haushalte rollte.

  • Auto – Elektroflitzer

Wo wir grade bei den Zukunftskonzepten der Vergangenheit sind, damals träumte man ja davon alles, vom Auto bis zur Zahnbürste, irgendwie mit Atomstrom zu befeuern. Tankstops sollten dann wohl auf den 5jahrensinspektionen gleich miterledigt werden. Beim Kleinserienhersteller SSC träumt man noch heute von so einer Reichweite, meldet zumindest das Gizmag. Träumen heißt in diesem Fall “steht quasi kurz vor der Serienreife”, womit auf jeden Fall mal meine Neugier geweckt ist. Vermutlich ists aber nur ein Tippfehler oder kann jemand ne Alternative zum Fluxkompensator anbieten ?

09
Apr
08

news 9.4.2008

  • Jet House

Bei diesem Entwurf von Starck bin ich mir noch nicht so sicher ob das wirklich gefällt. Seinem Anspruch ein möglichst dynamisch Gebäude zu schaffen, wurde er aber in jedem Fall gerecht.

  • Baumhaus…

Eher rückwärtsgewandt ist die Architektur des Steamtreehouses und ihr ahnt es … Steampunkcontent ( wer brauch schon Katzen). Das Ding stand als Skulptur auf dem diesjährigen Burning Man Festival und jetzt zum Verkauf.

Wem das mit der künstlerischen Aussage usw. schon zu viel ist, der kann mit einer ähnlichen Konstruktion mit Sicherheit die eigenen Bratzen und den nächsten Schrotti glücklich machen.

  • Neues von Segway

Ja das sind die mit dem seltsamen Roller, den man nur auf irgendwelchen Messen mal zu Gesicht bekommt. In den letzten Tagen ist Material zu einem neuen Gefährt aus diesem Haus aufgetaucht. Es hat 4 Räder, die so konstruiert sind, dass es sich damit in jede beliebige Richtung bewegen kann. Gesteuert wird segwaytypisch mit Gewichtsverlagerungen

  • Mecanum Wheel

So ganz neu ist die Idee mit den seltsamen Rädern am neuen Segwayspielzeug garnicht. Die technische Basis ist das Mecanum Wheel, das ursprünglich für die schwedische Firma AB entwickelt wurde. Inzwischen liegen die Patente bei der US-Navy, es gibt jedoch auch eine zivile Nutzung der Technologie in einem Gabelstapler (youtube) von Aitrax.

02
Feb
08

news 02.02.08

Heute stehen die news mal ganz im Zeichen von Kunst und Design.

  • Morbides

Besonders die Plastiken dieses Künstlers strotzen grade so vor Details und übertreffen damit auch die Werke Gigers. Mit dem teilt er nicht nur die Liebe zum Detail sondern auch die gleiche, dunkle Gedankenwelt.

  • Biomechanisches

Die Skulpturen von Künstler #2 , verzichten darauf den Betrachter mit so einer Detailfülle zu erschlagen. Grundstoff für alle Objekte sind alte Maschinenteile.

  • Readymade

Die schlichte Eleganz solcher, eigentlich rein funktionalen Gegenstände, lässt sich jedoch nicht nur in der Kunst verwursten, auch Designer haben das erkannt.

z.B bei etsy

  • Steampunkiges…

der obligatorische Steampunklink darf natürlich auch nicht fehlen. Wenn sich mal ein Cosplayer hierher verirren sollte ist die Umwidmung einer Klarinette zum Blaster vlt. eine nette Anregung für eigene Instrumentenhacks

  • Glashaus

Der letzte link führt in die Freistadt Christiania (Kopenhagen). Leider ist dieser in letzter Zeit massiv von Repressalien seitens der dänischen Regierung betroffen und z.T. von der Räumung bedroht. Das ist bitter für die dort lebenden Menschen, aber auch schade um die dort entstandene Architektur, die sich frei von irgendwelchen Bauvorschriften entwickeln konnte.

Ein schönes Beispiel findet sich hier.




Watt is hier Sache?

in einem Wort: DIY
Selbermachen aus Prinzip, aus Spass oder einfach weil mans kann. Ganz grundsätzlich dreht sich hier alles rund um Elektrotechnik, Mechanik und wie man seine Basteleien hübsch verpackt (aka Design). Für die Naschkatzen gibts die Kategorie "Köstlichkeiten", selbstgemacht ist hier natürlich auch das Essen!

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