Posts Tagged ‘wireless

13
Sep
09

news 13.9.2009

  • hack  – wireless keylogger

Keylogging dürfte eine der effizientesten Möglichkeiten sein, an die Passwörter einer auzuspähenden Rechners zu gelangen. Neben der virtuellen Variante mit entsprechenden Programmen auf dem Zielrechner gibt es auch noch die Variante in Hardware. Oft benötigte man für den Einsatz von Hardware-keyloggern wiederholten physischen Zugriff auf den Rechner, um die im Laufe der Zeit angefallenen Daten abzugreifen. Mit einer Wireless-Variante reicht ein einmalieger Besuch am auzuspähenden Objekt. Sobald der Logger am USB-Port sitzt kann in Echtzeit übertragen werden.

Bei Hackaday gibt es seit einiger Zeit einen Link zu einem Modell mit offenen Sourcen.

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  • design – zöllig Lampen

Bei dem Versuch meinen Lampentick zu befriedigen bin ich auf eine interessante Idee gestoßen. Basismaterial für die Entwürfe sind die bekannten Wasserrohre aus Stahl (heute afaik relativ selten geworden) mit Zoll-Gewinde.

Schönheiten sehen bestimmt anders aus, aber vieleicht kommt ja der ein oder andere durch so etwas auf bessere Ideen.

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08
Okt
08

Blinkenlights is back

Blinkenlights is back!

Die Älteren unter euch werden sich vieleicht noch an das erste Blinkenlightsprogramm erinnern, das 2001 in Berlin zu sehen war. Veranstaltungsort war da sehr prominent der Alexanderplatz, genauer das Haus des Lehrers.

Für alle Neulinge hier mal die Basics. Beim ersten Blinkenlights wurden vom CCC in 144 Fenstern des Haus des Lehrers Bauscheinwerfer installiert und an eine zentrale Steuerung geklemmt. So konnten sehr grob gerasterte Grafiken ausgegeben werden, man hat praktisch ein monochromes 144 Pixel Display in Wohnblockgröße geschaffen.

Die Installation stand jedoch nicht nur einem kleinen Kreis von Auserwählten offen, sondern jeder der wollte konnte eigene kleine Kurzfilme einreichen. Damit war der Interaktivität aber noch kein Ende gesetzt. Wem das mit den eigenen Videso zu viel Arbeit war, konnte auch live und via Telefon einfache Spiele wie z.B. Snake auf der Fassade spielen.

Das ganze Projekt stand von Anfang an unter Open Source Lizenzen und ermöglichte so den Nachbau oder Seitenprojekte auf ähnlicher Technik. Unter dem Label Blinkenleds finden sich eine ganze Menge Projekte, die Blinkenlights wieder auf Zimmergröße zu stauchen. Die Software war gleich so flexibel angelegt worden, dass auch kleine selfmade Leddisplays angesteuert werden konnten.

Nach dem großen Erfolg von 2001 und 2002 (Paris) wurde es jedoch wieder etwas still um das Blinkenledsteam. Aus verschiedenen Gründen konnten keine weiteren Gebäude mehr bespielt werden. Dies änderte sich jedoch als man in diesem Jahr in Toronto etwas passendes für die anstehende nuit blanche suchte. Bespielt werden sollte die Toronto City Hall – ein Bau gegen den der graue Klotz am Alex geradezu winzig wirkt. Statt 144 Pixeln waren diesmal über 900 im Gespräch.

Man entschied sich daher die vorhandene und leicht angestaubte Hardware nicht weiterzuverwenden und entwickelte in kürzester Zeit eine völlig neue technische Basis. Dies war auch nicht nur wegen der neuen Größenordnung bitter nötig, die Architektur der City Hall mit zwei Einzeltürmen unterschiedlicher Höhe machte ebenfalls Anpassungen nötig. Dies ist aber nicht die einzige Besonderheit des Gebäudes, die Grundfläche ist auch noch an einen Ring angelehnt. Durch die starke Wölbung der Gebäudeinnenseite wird man so auch nie beide “Bildschirme” gleichzeitig sehen können. Auf Seiten des CCC-Teams entschied man sich daher für eine Wireless-Lösung für jeden einzelnen Bildpunkt. Auf diese Weise konnte man auch Zeit während des Aufbaus sparen. Wer schonmal die Rückseite eines kleinen Blinkenleds gesehen hat sollte eine gute vorstellung davon bekommen was bei 900+ Fenstern an Verkabelungsaufwand angefallen wäre. Ein einfaches monochromes und binäres Display war natürlich auch nicht mehr zeitgemäß . RGB ist es zwar noch nicht geworden aber Graustufen lassen sich darstellen . Das macht die Ansteuerung natürlich komplexer, eröffnet im gleichen Atemzug aber deutlich mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Videos.

Die Software wurde ebenfalls an das neue Projekt angepasst. Um alle Möglichkeiten des Stereoscope getauften Projekts auszureizen wurden verschiedene Programme entwickelt. Zum einen wird es auch für Laien wieder die Möglichkeit geben mit einer einfachen Oberfläche eigene Animationen zu erstellen oder ganz profan zu spielen. So weit so bekannt. Neu ist ein Werkzeugsatz, der sich in erster Linie an professionelle Designer richtet. Es basiert auf der bekannten MAC-Software quartz composer, andere Plattformen werden aber auch nicht ausgeschlossen. Noch mehr Obstweichware gibts dann für das I-phone mit dem es ebenfalls möglich sein wird Animationen zu erstellen und das Ergebnis auf dem 3D-Modell zu bewundern bevor es dann vieleicht Live geht.

Wer mal einen Eindruck von den neuen Fähigkeiten der Blinkenlights bekommen möchte sollte sich den Testlauf in der Tube anschauen.

Natürlich steht auch diese Version wieder unter OS. Mehr Lesefutter gibt es unter anderem bei Hackday, die ein Interview mit einem der Macher ergattern konnten. Alle weiteren Infos gibts dann auf der Projektseite und dem dazugehörigen Blog.




Watt is hier Sache?

in einem Wort: DIY
Selbermachen aus Prinzip, aus Spass oder einfach weil mans kann. Ganz grundsätzlich dreht sich hier alles rund um Elektrotechnik, Mechanik und wie man seine Basteleien hübsch verpackt (aka Design). Für die Naschkatzen gibts die Kategorie "Köstlichkeiten", selbstgemacht ist hier natürlich auch das Essen!

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