22
Dez
08

news 22.12.2008

  • Auto – 100 miles per gallon

Die Amerikaner haben ja für die Erkenntnis, dass ein Ford F 350 vieleicht nicht unbedingt das Fortbewegungsmittel der Zukunft ist, etwas Zeit ins Land gehen lassen. Besonders wenn man mal an so Nebensächlichkeiten wie Klimawandel und Abhängigkeit von fremder Leute Energiequellen denkt. (hat schonmal irgendwer die Kosten für den Irakkrieg auf den Gallonenpreis umgelegt? Nur um mal in gängigen Klischees zu bleiben)

Der Umdenkprozess hat dafür um so radikaler Eingesetzt, gut zu beobachten an den *räusper* leichten Umsatzeinbrüchen in Detroiter Automobilmanufakturen.

Um den ganzen Prozess hin zu mehr Öko auf den Highways zu  beschleunigen gibts analog zum bekannten X-Prize sowas auch für Automobile mit dem Ziel ein Auto zu bauen, das mit einer Gallone 100 Meilen schafft. Miles per Gallon (mpg) oder „mileage“ sind in den USA grade wichtige Stichworte beim Autokauf, die Asiaten freuts. Der 100mpg Fetisch entspricht in etwa unserem Verständnis vom 3Liter Auto.

Sowas zieht dann natürlich auch die Bastler an oder ehemalige Nachrichtenmagazine aus Hamburg. Die Schreiberlinge aus letzterem scheinen aber entweder des Englischen nicht so mächtig zu sein oder lassen etwas technisches Verständnis vermissen. Immerhin kann man so nen knalligen Artikel stricken …

Mit Luftkissentechnik hat dieses Projekt in meinen Augen eher weniger etwas zu tun, da wird einfach viel mit starken Elektromagneten herumgehampelt. Die Idee ist auch nicht so wahnsinnig neu, Asimov wollte schon in den 50er Jahren Autos auf Kugeln fahren lassen, in der Verfilmung wurde das dann auch recht hübsch von den AUDI-Designern umgesetzt. Die „qualitativ hochwertigen“ Fotomontagen beruhen wohl auch maßgeblich auf dem RSQ aus i-robot.

Interessant ist die Idee aber trotzdem, Autos ohne mechanische Verbindung zum Straßenbelag zu bewegen. Ob die eingesparten Reibungsverluste aber ausreichen um den Energieaufwand für die Schwebetechnik zu kompensieren… mhh. Die scheinen da ähnlich skeptisch zu sein wie ich und denken dann auch mal laut über Heliumauftriebskörper nach l0l! Insgesamt scheint man in der Firma im Moment auch noch mit einer Menge heißer Luft zu hantieren, aber werft selbst mal nen Blick drauf. Werbewirksam wurde natürlich auch ein DeLorean als Basisfahrzeug gewählt. Ganz grundsätzlich sollte das Konzept technisch umsetzbar sein, es ist halt die Frage ob es sich aus energetischer Sicht lohnt. Eine ähnliche Manövrierfähigkeit lässt sich ja auch auf anderem Wege erreichen…

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