05
Jan
09

news 5.1.2008

  • Robotik – Luftmuskeln

So nachdem wir uns in den Kommentaren relativ erfolglos den Kopf darüber zerbrochen haben, wie man sich so schicke Druckluftmuskeln ( wie hier gesehen) selber machen kann, hatte das allwissende Internet endlich erbarmen. Kann euch nu 2 Links mit realtiv ähnlichem Inhalt präsentieren, wobei das Ding bei Instructables schon etwas professioneller aussieht. Wie vermutet ist die Lösung weder technologisch wahnsinnig aufwendig, noch in finanzieller Hinsicht rahmensprengend. Was man braucht sind Silikoschlauch, eine Schraube, Gewebeschlauch (cable sleeve, nennt es wie ihr wollt), Draht (brauch man eh immer) und einen Druckluftverbinder aus dem Aquaristikbereich. Wie man das ganze dann zsammetüdelt erfahrt ihr hier und hier auch.

  • Werkzeug – Fingerfreundliche Kreissäge

Mit ner Kreissäge kann man ja nicht nur wunderbar Holz zersägen, einmal nicht aufgepasst und ratz fatz ist da auch der Finger ab. Wenn man Glück hat büsst man nur die Kuppe ein, aber es ist in jedem Fall ne Sauerei und juckt irgendwann auch derbe. Sawstop soll da Abhilfe schaffen. Wenn auch nur ein wenig Fleisch an das Sägeblatt gerät ist sofort Schluss, das Blatt stoppt und verschwindet danach in der Maschine. Der ganze Spass dauer nur Bruchteile einer Sekunde und mehr als eine oberflächliche Schnittwunde wird man sich wohl nicht zuziehen, so siehst zumindest in dieser TV show aus. Gestoppt wird recht brutal, ein Aluminiumkeil wird einfach ins Sägeblatt geschossen und nimmt eventuelle Rotationsenergie auf. Die Zeitlupe ist da recht spektakulär.

  • Architektur – Cardboard Office

Wie wir bei den Papierbrücken schon gesehen haben, kann Papier ein recht stabiler Zeitgenosse sein. Die Bananenkiste mit der guten alten Wellpappe ist da noch ein Beispiel. Warum also nicht auch Möbel daraus herstellen, günstig ist das Material ja auch noch und auf den ersten Blick auch ziemlich Öko. Oft besteht sie aus Altpapier und was nicht recycled wurde wächst wenigstens nach. Die Probleme mit Abholzung usw. lassen wir hier mal außen vor, das könnte man auch nachhaltiger gestalten.

Wie man sich sowas in einer Büroumgebung vorstellen kann gibts hier zu sehen.

In den Comments wird aber ein wichtiger Punkt angesprochen. Zellulose mag auf den ersten Blick total unbedenklich sein, die Kleber mit denen die einzelnen Pappbahnen verbunden werden, scheinen es aber nicht zu sein. Mit der Zeit dünsten die Chemikalien da aus und belasten die Raumluft, bei täglich 8h Aufenthalt in so einem Büro kann das irgendwann schon sehr hässlich werden.

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4 Responses to “news 5.1.2008”


  1. 1 FrooP
    Januar 8, 2009 um 11:32 pm

    Zwar keine Alditüte, aber ich wusste iwie das man das leicht realisieren kann 😀 jetz muss ich mir nurnoch einfallen lassen für was ich das brauchen könnte

    • 2 rbt
      Januar 9, 2009 um 3:13 pm

      ja die frage stellt sich mir auch noch, Druckluft gibts bei mir eigentlich nur für die lackierpistole

      edit… aber in besonders dreckigen umgebungen könnte sowas interessant sein, oder da wo es auch mal nen zündfähges gemisch in der luft hat. funkenfrei, keine öffnungen, usw.

  2. 3 FrooP
    Januar 16, 2009 um 6:17 pm

    evtl auch sinnvoll für den ganzen öko hype, die muskeln in baumaschinen anstatt die schweren hydraulik zylinder sollte doch einiges an sprit sparen.. sollte der spass nich eig auch mit nem flüssigen medium funktionieren? wobei dann doch schon der ganze spass weg is

    • 4 rbt
      Januar 17, 2009 um 2:41 pm

      mhh säh bestimmt interessant aus so ein baggergerät.

      ja das medium im zylinder /muskel sollte eigentlich total egal sein, hauptsache der kern bläht sich irgendwie auf. die besondere netzstruktur des gewebes sorgt dann dafür das es nur in eine richtung geht.


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