04
Feb
09

news 4.2.2009

  • Waffen – Netgun

Auch wenn es auf dem Waffenmarkt eine Menge „Spielzeuge“ gibt, die mit non-lethal, also „nichttödlich“ getagged sind, ist das doch oft nur ein Euphemismus für „mit etwas Glück nicht tödlich“. Bestes Beispiel sind da wohl die Taser Elektroschocker, aber auch Gummi und Pfeffergeschosse können sehr hässlich sein. Bei diesem druckluftbetriebenen Netzwerfer war ich mir aber relativ sicher, dass man den ohne ethische Bedenken weiterempfehlen kann. Würde vorher aber trotzdem den Betreffenden unterschreiben lassen, dass er damit ein verstanden ist wenn man ihn mal damit einsackt…

gefunden bei hackedgadgets

  • Elektrotechnik – Speicheroszi

Ein ordentliches Oszilloskop ist gemessen am praktischen Nutzen oft Gold wert, leider auch im Hinblick auf die monetäre Seite einer solchen Anschaffung. Für Gelegenheitsbastler und die Schülerfraktion ist so ein Gerät einfach unerschwinglich. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um ein analoges oder digitales Oszi handelt, man wird sich in jedem Fall im hohen 3-4 stelligen Eurobereich bewegen.

Selbstgefrickelt geht das ganze natürlich auch deutlich günstiger. Als Basis dient eine billige USB Soundkarte. Der Rest an Hardware ist natürlich noch etwas teurer, so dass man am Ende mit ca. 80€ dabei ist. Im Vergleich mit den kommerziellen Lösungen immer noch ein Schnäppchen. Mit der Karte als Basis schränkt man sich natürlich auch etwas ein, die Samplingrate lässt nur einen Messbereich von 20Hz bis 4,8kHz zu. Ob einem das reicht soll jeder mit sich selbst ausmachen.

Das ganze Ding gibt es hübsch dokumentiert und mit freien Sourcen auf dem Bildungsserver des Landes BW.

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2 Responses to “news 4.2.2009”


  1. Februar 6, 2009 um 4:11 pm

    Die Netgun sieht ja nach einem riesengroßen Spaß aus. Ob so etwas in Deutschland erlaubt ist? Schließlich wurden auch die legendären Kartoffelkanonen verboten.

    • 2 rbt
      Februar 6, 2009 um 11:56 pm

      ja das stimmt, die kk ist in DE verboten und das nichteinmal explizit, das sollte schon das normale waffenrecht abdecken.
      AFAIK lautet die entsprechende Formulierung sinngemäß:
      „mit Hilfe eines Treibmittels ein Projektil durch einen Lauf treiben“.
      Sollte diese Bedingung erfüllt sein, darf man das ganze Ding ohne entsprechende Lizenzen nicht mehr betreiben (ka ob man überhaupt ungeprüfte Schusswaffen benutzen darf). Im Gegensatz zur Kartoffelkanone, wo ja idr Bhutan oder Haarspray als Treibmittel verwendet werden, arbeitet dieses Gerät mit gepresster Luft. Da scheint der Gesetzgeber etwas entspannter mit umzugehen, Luftgewehre sind ja auch relativ frei zugänglich.
      Aus dem Grund ist die Anleitung auch mal hier gelandet. Der Bau scheitn ja relativ unbednklich zu sein, im Betrieb gilt aber wohl, dass man damit nicht auf Mensch oder Tier schießen sollte, wenn man Ärger vermeiden will. Aber wer weiß, vieleicht fliegen ja durch eure Gärten laufend Melonen, die es einzufangen gilt oder Schwärme gebratener Hühnchen.


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