25
Mrz
09

mechanische spiegel

Vor ganz ganz langer Zeit, also im Februar und Mai letzten Jahres, wurde auf diesem Sender schonmal was über mechanische Displaylösungen  gebracht. Die Idee hat mich seitdem nie ganz losgelassen und so hab ich da mal etwas hinterher recherchiert. Der damals verlinkte Spiegel war scheinbar nichts wahnsinnig einzigartiges.

Der Künstler hinter dem Spiegelprojekt, Daniel Roznin, hat sich auf solcherlei Gerätschaften spezialisiert, die unter dem Schlagwort „interactive art“ laufen.

Auf smoothware gibt es kurze Dokus zu den Projekten Trashmirror, Circlesmirror und Weavermirror.

dazu dann noch ein paar Videos aus der Tube

trashmirror

Wirklich beeindruckend wie kreativ da immer wieder neue Wege gefunden werden die Dots auszulegen. Auch wenn sich immer um monochromatische Displays handelt, können je nach Funktionsprinzip auch Graustufen dargestellt werden.

shiny balls …

Roznin ist jedoch nicht der einzige, der sich mit dem interaktiven Spiel von Licht und Schatten beschäftigt, manche haben sogar noch deutlich größeres im Sinn …

Mit dem Flare-System wird die gleiche Technik für die Architektur nutzbar gemacht und es können ganze Fassaden in meterhohe Displays verwandelt werden.

Link
Etwas profaner gehts natürlich auch … in der Großserie läuft das ganze unter Flip-Dot und die Dinger gibt es noch an vielen Bahnhöfen oder Flughäfen. Wer sowas mal braucht kann hier einzelne Module erwerben. (Thx to typ.o).  Es gibt den Flip-Dot Kram auch noch eine Nummer größer, mit Dots von mehreren cm Durchmesser, aber da hab ich noch keinen Hersteller ausfindig machen können. Die größeren Dots werden dann auch nicht mehr in Gruppen sondern als eigenständiges Bauteil angeboten.

Einen etwas anderen Weg geht man in Japan, Licht spielt hier zwar auch eine Rolle, aber die Schwerkraft wird auch geschickt mit in das Konzept integriert.


Man muss aber nicht gleich um die halbe Welt jetten um sich sowas mal aus der Nähe anzuschauen.. Im Hausmuseum eines größeren deutschen Autobauers gibt es auch eine Installation, die Formen sogar 3 dimensional darstellen kann …

Das Ding bei den Bayern sieht mal richtig richtig gut aus und die Sequenzen sind auch noch so unglaublich glatt und ruckelfrei …

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3 Responses to “mechanische spiegel”


  1. 1 twentytwo
    März 25, 2009 um 9:32 pm

    hallo,

    schöne neue news !

    das kugelmodel hab ich selbst des öffteren hier im bmw-museum bewundern dürfen sehr nette installation (geht vor allem total lautlos die kugeln scheinen zu schweben), beschreibt den werdegang des autodesigns (da sag ich euch bestimmt nichts neues 😉 ).

    der wasser-werbebanner ist leider auch nichts neues für mich hab diesen mal auf einer messe bei jeep gesehen.

    die mechanical mirrors allerdings sind derart neu für mich, dass ich mich gleichmal näher damit befasse.

    sehr sehr schöne news für mich, bin wieder mal begeistert von der recherchen vom botchjob-macher 😉
    super mach weiter so !

    mfg 22

  2. 2 rbt
    März 25, 2009 um 11:41 pm

    live hab ich diemkugeln leider noch net gesehen, der süden ist für mich scho fast ausland …

    diese mirrorgeschichten gefallen mir auch am besten. wirklich cooles zeug und die konzepte dahinter sind einfach der hammer.

    so ein wasserdisplay sollte man sich auch selbst bauen können. da kann man bestimmt mit ner batterie selenoids schon ne menge reißen. gut zur softwareseite kann ich mal garnix sagen.

    btw thx fürs lob geht ja runter wie öl.

  3. April 9, 2009 um 5:36 am

    Wow! Sehr geil! So etwas sehe ich zum ersten mal, wirklich sehr interessant!

    10x
    Volker


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