08
Okt
12

thincrete – prototyping (1/2)

In der Jahresvorschau (3.Bild von oben) war es bereits angeteased – hier nun der vollständige Porjektbericht zur kleinen Spielerei mit Materialien und Formen.

Der Ausgangspunkt: Eine Betonplatte. Etwas größer als Din-A4 und in einer spontanen Eingebung am Ende der Bastelsession vom letzten Oktober entstanden. Es ging erstmal darum zu schauen wie man Beton auch im ID Bereich einsetzen kann. Die Panschereien kann man ja nicht allein den Architekten überlassen.

Ziel der kleinen Fingerübung war es auch, ein paar Grenzen auszuloten. Angelangt bin ich am Ende bei 6mm Mat.-stärke. Für eine noch dünnere Platte hätte ich meine Armierung überarbeiten müssen und wohl auch auf Spezialmischungen + feinerem Sand zurückgreifen müssen. Für einen 1. Versuch aber durchaus tauglich. Der Aufwand für den Formbau konnte so auch im Rahmen gehalten werden …
Getrennt wurde mit einem Öl, das sonst auf Schalbretter aufgetragen wird.

Eine sinnvolle Beschäftigung für das graue Ding war schnell gefunden – es sollte meinen Laptop etwas über das Tischniveau heben. So nicht mobil unterwegs, nutze ich ohnehin diverse USB Peripheriegeräte und brauche das Laptopdisplay nur als 2. Monitor.

Was lange Zeit fehlte war ein passender Unterbau. Ein Kantholz erfüllte zwar ebenfalls seinen Zweck, war jedoch wenig vorzeigbar. Oben sieht man ein paar schnelle Versuche, sich dem Problem zeichnerisch zu nähern. Leider habe ich keine schöne Perspektive gefunden und reine Gittermodelle zu zeichnen war überraschend kompliziert.

Ich habe mir das Leben daher etwas einfacher gemacht und bin direkt in die Prototypenphase gestartet. Gut, dass gerade die Grillsaison eröffnet wurde und jeder Supermarkt Schaschlikspieße im Angebot hatte. Die 3 Auflagepunkte wurden mal so grob über den Daumen gepeilt.

Die Vorgaben an mich selbst waren: 3-4mm Rundstäbe, möglichst wenig rechte Winkel, viele Kreuzungen, Stabilität durch 3-Ecke. Im 1. Anlauf sollte noch eine kastenartige Struktur entstehen, die zwar in der Draufsicht einem L ähneln, aber von vorne / seitlich weiten Abstand von klaren Kontur halten sollte.

testfit

Alle Verbindungen wurden fix mit Heißklebe zusammengegloddert …

Mit der Optik des ersten Prototypen war ich noch nicht vollends zufrieden, also ging es zurück an den Basteltisch…

Die Vorgaben blieben gleich, aber die gesamte Konstruktion wurde aufs Nötigste reduziert.

Selbst die in weniger als 1h zusammengepfuschten Prototypen waren in der Lage die angepeilten 5,5kg max. Nutzlast klaglos aufzunehmen.

So solls dann irgendwann mal ausschauen, dann aber bitte in schön. Spießchen und Heißkleber passen da nicht wirklich ins Ambiente. In jedem Fall: Proof of concept.
Gefertigt wurden beide Prototoypen „frei-hand“. Einziges Hilfsmittel war eine primitive Lehre um den Abstand über Tischhöhe zu bestimmen.

Der 2. Teil des Artikels ist dann dem finalen Unterbau gewidmet.
mfg
RBT


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