23
Sep
16

botchjob on tour – Drohnenmarathon: Flying Sausage

Ein Tag auf der Rennbahn Karlshorst? Nicht komplett ohne Ketwurst!

Eingeflogen wurde das gute Stück natürlich per Drohne als kleiner Ausblick auf die eine mögliche Zukunft, bevölkert mit allerlei Logistikdrohnen.

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Im Landeanflug ließ sich ein erster Blick auf das Nutzlastmodul erhaschen. 2 Dosen Bier und ne Ketwurst passen rein

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Der trichterförmige Flansch

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und von unten…

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Entwickelt wurde das Nutzlastmodul unter Mithilfe des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik. Die Sichtprüfung legt den Schluss nahe, dass das komplette Modul aus einem FDM-3d-Drucker stammt.

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Die Frau Staatssekretärin scheint von den Erzeugnissen der ostdeutschen Vergangenheitskochkultur nur mäßig begeistert zu sein. Immerhin mal was anderes als die üblichen Berliner Abendtermine mit Häppchen und Wein😉

Wunschliste:

Im kommenden Jahr gibt es hoffentlich eine Fortsetzung der Rennserie. Mit ein wenig Glück steht bis dahin auch ein etwas angenehmerer rechtlicher Rahmen.
Geflogen wurde mangels Ausnahmegenehmigung natürlich LOS. FPV Flug im LOS Bereich ist natürlich für klassische Drohnenrennen mit kleinen Racecoptern eine schöne Sache und liefert den Zuschauern dramatische Bilder (wenn man die Streams anzapft), entspricht jedoch nicht den Ansprüchen, die mittelfristig an kommerziell genutzt Drohnen gestellt werden. Wenn man mit (potentiellen) Anwendern in der Industrie spricht, sehen die natürlich den „man in the loop“ recht kritisch, da sich größere Kostenvorteile natürlich erst mit weitgehender
Automatisierung von Anflug und Mission realisieren lassen.

Für kommende Rennen wäre daher eine „GPS“Klasse wünschenswert, die den Parcour mit Wegpunkten abfliegen und vermutlich sogar über ein rudimentäres Sense & Avoid System verfügen sollten. Schon im manuellen Betrieb näherten sich die Copter auf wenige Meter im Kopf-an-Kopf Rennen um das Oval. Dem ein oder anderen Spotter ist da wohl vor Angst das Opernglas beschlagen.

Spannend wäre in so einem Zusammenhang natürlich auch die Pflicht zum automatischen Akkuwechsel. Bisher lief dies noch völlig manuell ab, keines der anwesenden Systeme verfügte über Akkus für den schnelle Wechsel. Es dominierten getrennte Steckverbinder für Strom (XT60/90 usw) und Balancer. Für mögliche Anwendungen in Warehouse und Outdoorlogisticszenarien dürfte das kein zielführendes Verfahren sein …

Nutzlast war auch so ein Thema bzw eher nicht. Alle Copter flogen völlig ohne Nutzlast. Hier wären auch verschiedene Klassen denkbar um das Starterfeld weiter auszudifferenzieren. Mit Blick auf aktuelle Bemühungen von Matternet, DHL und Amazon darf ein Modus mit Aufnahme und Abwurf von Außenlast eigentlich auch nicht fehlen. Eine runde um den Platz mit Ladung, Landung, Abwurf, Abflug und Platzrunde ohne Ballast, repeat dürfte sich dem duty cycle annähern, der für Logistikdrohnen zu erwarten ist.

BoT – Drohnenmarathon: Das Rennen

BoT – Drohnenmarathon: Das Rahmenprogramm

BoT – Drohnenmarathon: Flying Sausage

 


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