Posts Tagged ‘dieselpunk

27
Feb
12

news 27.2.2012

  • Verfahren / Bike – Muffen, gesintert

Spannend ist hier nicht so sehr das Hipstergelöt an und für sich, sondern die Technik mit der die Muffen hergestellt wurden. Wenn ich ehrlich bin, trau ich dem Braten aber noch nicht über den Weg. Sinterprozesse haben jetzt nicht unbedingt den Ruf besonders belastbare Bauteile zu produzieren. Da möchte ich vor Einkauf erstmal nen Prototypen durch die Materialprüfung jagen

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  • Dieselpunk – casecons aus Holz und Alu

Bin mal gespannt ob die tatsächlich in Serie produziert und absetzen kann

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  • Architektur – SF’s neue Bay Bridge

Auch wenn alle Welt wohl zuerst an die Golden Gate denkt, wenn das Stichwort „San Francisco“ fällt, die Bay  Bridge rüber nach Oakland ist vermutlich deutlich wichtiger für die Stadtinfrastruktur.

Aus diesem Grund wird sie auch zur Zeit erneuert. Interessanterweise werden die Tragseile nicht an den Brückenendpunkten im Ufer gegründet sondern bilden eine Schleife um den Fahrbahnträger.

Tonnenweise Videos und Bilder dazu gibts hier :

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05
Dez
11

news 5.12.2011

  • hack / elektronik – Proggen mit der Soundkarte

Offensichtlich ist es möglich Arduinoboards via Soundkarte zu programmieren. Wem das mit dem USB-Kabel zu komfortabel ist klickt einfach mal auf den

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  • Mechaporn – Feuerleitcomputer

Das Problem der Artillerie ist in aller Regel die fehlende Sicht auf das Ziel (wenn man als Artillerist in Sichtweite des Gegners steht, hat man aber meistens auch ein Problem 😉 ). Auf dem platten Land kann man Geschossbahnen, Winddrift usw. noch von Hand ausknobeln, auf See wird das aber schon deutlich schwieriger. Die Ziele sind kleiner, Start und Zielpunkt des Geschosses sind in Bewegung,  die Entfernungen sind größer und der Untergrund wechselt u.U alle paar Sekunden deutlich das Gefälle …

Lange bevor sich Röhren- und Transistortechnik durchsetzten benötigte die Schiffsartillerie daher bereits genaue ad-hoc Berechnungen dieser Parameter.

Die Clockworker haben Videos zu den mechanischen Meisterwerken gefunden, die mit den nötigen Daten gefüttert, passende Zielkoordinaten ausspuckten.

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17
Nov
11

news 17.11.2011

  • DIY / Design – Lampen aus zöllig Rohr

Ist schon mal da gewesen sowas, stimmt, aber diese hier finde ich etwas hübscher…

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  • Recycling – Elektronikschrott

Wo landet eigentlich der ganze Elektroschrott, der seit einiger Zeit in großem Stil auf aufgekauft wird? Nun einiges in Westafrika. Da wo die Böden und Spielplätze noch nicht von Chemieabfällen verunreinigt sind.

Die afrikanische Verwertungsindustrie beschränkt sich jedoch weitgehend auf die Rückgewinnung von Rohstoffen aus dem Platinenmaterial.

Der andere Teil der Ware geht zurück nach China. Dort wird „professionell“ entlötet und die kleinen Bauteile werden optisch wieder aufgehübscht um dann direkt wieder auf den Fließbändern  eines namenlosen Auftragsproduzenten zu landen.

Am Ende finden sie sogar ihren Weg in luftfahrttechnische Erzeugnisse. Guten Flug!

24
Aug
11

news 24.8.2011

  • Bike – Holz

An Furnier oder Sperrholz kommt der ein oder andere womöglich leichter als an die passenden Bambussorten für einen eigene Holzrahmen.

Instructables hält eine umfangreiche Anleitung für den Bau von Fahrrädenr mit Sperrholzrahmen bereit

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  • Kunst – Readymade objects

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  • „Irgendwasmitpunk“ – Farmpunk

Nach Steam und Dieselpunk nun auch „Farmpunk“. Der „Punk“-Begriff erfährt in der jüngsten Vergangenheit eine geradezu inflationäre Bedeutungsausweitung, aber anders scheint man Objekte aus Schrott wohl nicht an den Mann bringen zu können …

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09
Jun
11

news 9.6.2011

  • design – retrostuff von „drüben“

Drüben bedeutet in diesem Fall sogar jenseits von Oder und Neiße. Bevor in Polen der 70er Jahre das Schlangestehen für alles (und oft genug nichts) zum Volkssport der Polen wurde, gab man sich noch der Illusion hin den gleichen Lebensstandard der konsumorientierten Marktwirtschaften erreichen zu können.

Die Entwürfe polnischer Designer aus den 50er und 60er Jahren stehen ihre westlichen Pendants in nichts nach, nur das man Sie heute wohl noch  schwieriger bekommt als Eames und co. Denn in die Massenproduktion gingen die meisten Entwürfe wohl leider nicht…

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  • Dieselpunk – Arbeitsmöbel

– die zwar gut aussehen aber vermutlich EXTREEEM unpraktisch sind. Z.B weil überall Schraubenköpfe und Blechkanten auf der Tischplatte zu erfühlen sind. Mehr als die bei core angesprochenen Bewerbungsgespräche lassen sich da wohl wirklich nicht führen …

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  • Verfahren – Blechdrücken

Studienarbeiten der FH Potsdam. Leider ist die Seite etwas schmal mit Bild und Text  bestückt.

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19
Apr
10

eine Insel…

Da der letzte Kurzbeitrag doch etwas Resonanz verursacht hat, gibts hier ein kleines Update…

1. Bilder

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22
Nov
09

baubericht – modell 1134680 (7)

Zur Feier des Tages, es ist schließlich Sonntag, möchte ich die Artikelserie zum Modell 11343680 gerne abschließen. Die Lampe ist nun schon eine Weile fertig, es fehlten jedoch noch einige schöne Bilder von der ganzen Sache.

Viel mehr Worte sollen zu der ganzen Sache dann auch nicht verloren werden.. enjoy!

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21
Nov
09

Teaser – Modell 1134680

Tease Tease Tease …

18
Nov
09

baubericht – modell 1134680 (6)

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Mit dem sechsten Teil der Artikelserie nähert sich das Projekt Modell 1134680 nun in großen Schritten der Vollendung. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als gäbe es nur noch wenig zu tun, haben die letzten Schritte nocheinmal ein halbes Wochenende gekostet.

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13
Nov
09

baubericht – modell 1134680 (5)

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So, im fünften Teil der Serie verschiebt sich der Fokus von den eher grobschlächtigen handwerklichen Tätigkeiten hin zu den elektrischen Komponenten der Lampe. Großartige Schaltungsentwürfe meinerseits wird man hier jedoch vergeblich suchen, der Treiber ist nur Großserie. Im Detail wird in diesem Artikel auf Ceranfeldlöten, die Befestigung der LEDs, die Verkabelung und abschließende Tests des Thermalmanagements eingangen.

Die vergangenen Tage habe ich auch noch dazu genutzt ein Logo und Headerbild für die Lampenartikel zu entwerfen, ich hoffe es gefällt. Besten Dank an dieser Stelle an JNGD für die knackigen Fotos. Mit meiner Kompaktknipse bekommt man sowas einfach nicht hin, nichtmal annähernd. Damit sollte dann auch eventuelles Rätselraten um die Namensgebung beendet sein.

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29
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (4)

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Langsam aber sicher nähert sich mein aktuelles Lampenprojekt der Vollendung. Der gefloppte Reflektor aus einem lange zurückliegenden Versuch wurde durch ein deutlich schöneres Modell ersetzt. In dem Zug konnte auch gleich die Streuscheibe aus Polystyrol gefertigt werden. Danach  stand dann der Versuch, eine ausreichende Kühlung für die 4 LEDs bereitzustellen auf dem Programm. Der ursprüngliche Plan, nur mit Aluminium zu arbeiten, musste zugunsten eines großen Kupferkks aufgegeben werden. Nachdem auch diese Hürde übersprungen war, sollen heute die Proportionen der Lampe fixiert werden. Da die Ober- und Unterschale bereits „fix“ sind, bleibt nur die Frage des Abstands zwischen den beiden.

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23
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (3)

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Willkommen zu Baubericht Nummer 3.

Für Neueinsteiger empfiehlt sich sich ein Blick in ersten beiden Teile, um einen Überblick zu bekommen, was sich konzeptionell hinter dem kryptischen Namen verbirgt. Inhaltlich drehten sich die ersten beiden Artikel um die Herstellung des Reflektors für die Unterschale. Zwei Texte zu dem Thema mögen etwas auslandend wirken, für die Produktion der zwei Prototypen wurden jedoch zwei völlig verschiedene Ansätze getestet.

In diesem dritten Teil wird der Fokus auf einem sehr zentralen Thema liegen, der Kühlung. HP-LEDs sind Leistungselektronik und müssen dem entsprechend gekühlt werden. Eine möglichst niedrige Temeperatur ist wichtig um die Lebensdauer der kleinen Lichtschleudern nicht zu sehr zu verringern. Näheres zu der Verarbeitung von HP-LEDs entnehmt bitte dem How-To zu genau diesem Thema.

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12
Okt
09

Baubericht – Modell 1134680 (1)

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Sehr geehrte Leser,

mit diesem Artikel möchte die bekannten Pfade auf BJ verlassen und werde versuchen alle Interessierten quasi live an der Entstehung eines meiner Projekte teilhaben zu lassen. Es wird zwar keine täglichen Updates wie in einem klassischen Worklog geben, es soll aber auch keine schlichte Zusammenfassung am Ende des Bauprozesses werden, wie sie bisher immer publiziert wurde.

Dieser erste Teil fasst praktisch die Geschehnisse seit Beginn des Jahres zusammen. Die ersten Versuche mit dem Gehäuse und dem Reflektor wurden bereits im Februar/März gemacht, da war ich jedoch nur kurz auf Heimaturlaub und konnte keine großartigen Dinge stemmen. In den zwei Wochen gab es noch genug anderen Kram zu erledigen.

Nun jedoch zur Auflösung des Teaserrätsels. Das seltsame Alugussgehäuse ist ein altes Motorengehäuse von einem Miele Waschmaschinenmotor. Den starken Rostspuren am Lager nach zu urteilen ist das gute Stück irgendwann mal an einem Wasserschaden zum Opfer gefallen. Das Teil lag wochenlang gut sichtbar in einem Bauschuttcontainer auf meinem Heimweg und lächelte mich freundlich an. Ein Wunder, dass nicht auch die üblichen Verdächtigen von der Schrottmafia gefallen an dem Ding gefunden haben. Irgendwann konnte ich dann nicht mehr widerstehen und hab das Motörchen mal gerettet, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was ich denn damit mal machen soll/will.

Zu dem Gehäuse gehört natürlich auch noch ein Stator, der Rotor ist irgendwo im Lager verschütt gegangen.

WAMALA1_Stator

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05
Dez
08

news 5.12.2008

  • Auto – Back to the woods

So wird mal wieder Zeit für Automobiles. Früher, also ganz ganz früher, war Holz im Automobilbereich eine relativ gängige Sache. Leider sahen die Kisten aber auch noch aus wie Kutschen, denen man die Pferde geklaut hat. Heute ist die englische Sportwagenmanufaktur Morgan meines Wissens nach der einzige Hersteller, der Holz auch außerhalb des Cockpits einsetzt. Zumindst bei den traditionellen Modellen sind noch wesentliche Teile des Rahmens aus Eschenholz, mit den etwas aktuelleren Modellgenerationen wird dieses jedoch leider zunehmend von Alu und Co verdrängt.

Das graduate-project ( ich schätze mal sowas wie Diplom/Master) von ein paar Studenten an der North Carolina State University geht an Radikalität deutlich über das altenglische Vorbild hinaus. Holz soll an allen Stellen verwand werden, wo es nur ebend möglich ist. Das schließt auch Karosserie, Felgen und Federelemente mit ein. Das Ziel ist einen Supersportwagen mit knapp über 1t Gewicht und 600ps auf die Straße zu bringen. Um die nötige Festigkeit zu erreichen werden aus schmalen Furnierstreifen Matten gewebt und später zu einem Verbundmaterial verklebt. Der Herstellungsprozess unterscheidet sich bei genauer Betrachtung nicht mal so besonders von dem anderer Fahrzeuge jener Leistungsklasse. Ob man nun Zellulose oder Kohlefaser verwendet, das Prinzip ist das gleiche. Nur die Werkzeuge sind primitiver, der selbstgebaute Webstuhl hätte schon vor 200 Jahren Kopfschütteln ausgelöst.

Einfach mal reinschauen, es gibt sowohl eine offizielle Page als auch ein Worklog/Blog mit Fotos und Vids in der Tube

  • Steampunk – Photochromatic Variable-Aperture Spectacles

Feinmechaniker anyone? Sonnenbrillen muss man ja nicht zwangsläufig mit gefärbten Gläsern bauen, spätestens seit Kanye West wissen wir, dass man sich auch auf mechanischem Weg vor zuviel Licht im Auge schützen kann. Das gleiche Prinzip mit Iris statt Minisonnenblenden verbirgt sich hinter dem etwas kryptischen Wortgebilde „Photochromatic Variable-Aperture Spectacles“. Ohne Messing Applikationen wäre das ganze aber wohl noch nicht Steampunk genug, mit Messing aber zu schwer. Alu fällt auch aus, wär ja schon fast Dieselpunk, bleibt nur der Allerweltswerkstoff Titan. Mit der richtigen Beschichtung siehts auch aus wie Messing und tritt dabei in der gleichen Gewichtsklasse an wie Aluinium.

Los anklicken ! via brassgoogles

  • Computer – Mehr Spass mit Wee Wii

Neues von Johnny Lee. Nach seinem Erfolg mit den Videos zu lustigen Spielereien mit den Nitendocontrollern wurde er von der Uni direkt an Microsoft weitergereicht. Auf seinem Entwicklerblog hat er mal ein paar seiner Lieblingswiiprojekte vorgestellt. Durchaus sehenswert, besonders das Chickenvideo rockt.

-> altes von Johnny Lee

03
Okt
08

news 3.10.2008

  • Robotik – Orbswarms

Beim ersten Post über die Orb-roboter war von der angestrebten Selbstständigkeit noch nicht viel zu sehen. Damals wurde der Technik noch ganz traditionell via Fernbedienung der eigene Wille aufgezwungen. Inzwischen scheint man bei der Entwicklung einen Schritt weiter zu sein und die Metallbälle fahren GPS-gesteuert auf der Fläche eines Fußballfelds herum. Ziel des Kunstprojekts ist einen ganzen Schwarm autonom auf dem Burning Man Festival tanzen zu lassen. Sowas, in der flachen Salzpfanne der Blackrock Desert, könnte wirklich sehr beeindruckend aussehen.

Bilder und ein Video zu aktuellen Stand der Entwicklung gibts hier

  • Design – Retrofuture

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Retrofuture“ oder „Retrofuturism“ ? Das große und allewissende W meint dazu, dass es da um eine Begeisterung für die Zukunftskonzepte vergangener Tage geht. In Betracht kommen da wohl die 20er oder 50er/60er des vergangenen Jahrhunderts, als man dank wirtschaftlichen Aufschwungs die Zukunft nur in den leuchtendsten Farben malte. Wer schonmal einen Blick in die Technikmagazine jener Zeit geworfen hat wird wissen wovon ich hier schreibe. Mit ’29 oder der Ölkrise war dann wieder Schluss mit Optimismus.

Schöne Beispiele finden wir bei Yanko. Es geht da speziell um die GM Motorama Roadshow. Der US-Konzern ließ seine Designer zu der Zeit geradezu von der Leine und die nutzten ihren ungewohnten Freiraum auch um ungehemmt auf der Kreativwiese herumzutollen. Was die Jungs da so ausgebrütet haben wurde dann dem staunenden Publikum auf der Roadshow vorgeführt.

Die Entwürfe, bis hin zum extra Tourbus aka „Futureliner“, gegeben wahrscheinlich einen besseren Einblick in die Welt des Sputnikzeitalters als das es irgendwelche Texte jemals könnten. Nebenbei kann man sich ja auch mal für eigene Projekte inspieren lassen, die 50ies waren ja noch eine Zeit die von Stahl und Aluminium dominiert war, bevor dann die Plastikwelle durch die Haushalte rollte.

  • Auto – Elektroflitzer

Wo wir grade bei den Zukunftskonzepten der Vergangenheit sind, damals träumte man ja davon alles, vom Auto bis zur Zahnbürste, irgendwie mit Atomstrom zu befeuern. Tankstops sollten dann wohl auf den 5jahrensinspektionen gleich miterledigt werden. Beim Kleinserienhersteller SSC träumt man noch heute von so einer Reichweite, meldet zumindest das Gizmag. Träumen heißt in diesem Fall „steht quasi kurz vor der Serienreife“, womit auf jeden Fall mal meine Neugier geweckt ist. Vermutlich ists aber nur ein Tippfehler oder kann jemand ne Alternative zum Fluxkompensator anbieten ?




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in einem Wort: DIY
Selbermachen aus Prinzip, aus Spass oder einfach weil mans kann. Ganz grundsätzlich dreht sich hier alles rund um Elektrotechnik, Mechanik und wie man seine Basteleien hübsch verpackt (aka Design). Für die Naschkatzen gibts die Kategorie "Köstlichkeiten", selbstgemacht ist hier natürlich auch das Essen!

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