Posts Tagged ‘open source

08
Nov
15

botchjob on tour: fablab Berlin

Wird mal wieder Zeit für einen Reisebericht! Ein Botchjobber war bereits im Juni unterwegs um sich mal das neue FabLab in Prenzlauerberg/BLN anzuschauen.

Fablab_Berlin-drucken-02

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05
Jan
13

29c3 – Nachtrag#4

Zum Abschluss noch zwei talks auf Empfehlung des Hauses:

Mein persönlicher Favorite unter allen gesehenen Vorträgen. Einer der wenigen Vorträge, der mich auch rethrorisch voll überzeugt hat. Inhaltlich war das ohnehin ein Knaller. Safecast wurde als Reaktion auf die tschernobyleske Informationspolitik von Tepco und der japanischen Regierung gestartet. Ein paar Spinner sind rüber nach Japan und haben selbst angefangen Messwerte einzusammeln. Aus der spontanen Aktion erwuchs ein Projekt, das große Datenmengen (= Millionen von Messpunkten) verwalten und darstellen kann, eigene Hardware auf die Beine stellte und natürlich bessere Ergebnisse lieferte als kommerzielle oder staatliche Initiativen.

Ein Paradebeispiel für die effiziente Nutzung von croudsourcing und crowdfunding!

Einige Details zum letzten Stand der Entwicklungen im Bereich smart-meter in Deutschland. Die scheinbar sehr endnutzerfreundliche Auslegung des Systems hat mich doch sehr überascht.

P.s.: Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Liste der youtubisierten Talks wird täglich länger. Wer die Muße hat, kann sich da ja auch nochmal in Ruhe durchklicken.

04
Jan
13

29c3 – nachtrag #3

Neben den politiklastigen Talks darf natürlich auch der Nerdykram nicht fehlen.

Das gute Frollein lässt die 90er Jahre wieder auferstehen und widmet sich intensiv dem reverse engineering von … Tamagotchis

Und eine sehr nerdige herangehensweise ans Kochen mit vernetzten „Autokochern“ und Rezepturen auf Basis wissenschaftlicher Einheiten. Was könnte es schöneres geben als kochen nach ISO-Din9000bla 😉

Interessante Einblicke in den Markt für Mobiltelephonie bietet dieser Talk. Es geht da weniger um technische Details. Im Vordergrund stehen die Kalkulationen, die von Anbietern auf den verschiedenen Ebenen des TelKo-Marktes aufgemacht werden.

Ziel des Ganzen soll ein „community driven operator“ sein.

08
Okt
08

Blinkenlights is back

Blinkenlights is back!

Die Älteren unter euch werden sich vieleicht noch an das erste Blinkenlightsprogramm erinnern, das 2001 in Berlin zu sehen war. Veranstaltungsort war da sehr prominent der Alexanderplatz, genauer das Haus des Lehrers.

Für alle Neulinge hier mal die Basics. Beim ersten Blinkenlights wurden vom CCC in 144 Fenstern des Haus des Lehrers Bauscheinwerfer installiert und an eine zentrale Steuerung geklemmt. So konnten sehr grob gerasterte Grafiken ausgegeben werden, man hat praktisch ein monochromes 144 Pixel Display in Wohnblockgröße geschaffen.

Die Installation stand jedoch nicht nur einem kleinen Kreis von Auserwählten offen, sondern jeder der wollte konnte eigene kleine Kurzfilme einreichen. Damit war der Interaktivität aber noch kein Ende gesetzt. Wem das mit den eigenen Videso zu viel Arbeit war, konnte auch live und via Telefon einfache Spiele wie z.B. Snake auf der Fassade spielen.

Das ganze Projekt stand von Anfang an unter Open Source Lizenzen und ermöglichte so den Nachbau oder Seitenprojekte auf ähnlicher Technik. Unter dem Label Blinkenleds finden sich eine ganze Menge Projekte, die Blinkenlights wieder auf Zimmergröße zu stauchen. Die Software war gleich so flexibel angelegt worden, dass auch kleine selfmade Leddisplays angesteuert werden konnten.

Nach dem großen Erfolg von 2001 und 2002 (Paris) wurde es jedoch wieder etwas still um das Blinkenledsteam. Aus verschiedenen Gründen konnten keine weiteren Gebäude mehr bespielt werden. Dies änderte sich jedoch als man in diesem Jahr in Toronto etwas passendes für die anstehende nuit blanche suchte. Bespielt werden sollte die Toronto City Hall – ein Bau gegen den der graue Klotz am Alex geradezu winzig wirkt. Statt 144 Pixeln waren diesmal über 900 im Gespräch.

Man entschied sich daher die vorhandene und leicht angestaubte Hardware nicht weiterzuverwenden und entwickelte in kürzester Zeit eine völlig neue technische Basis. Dies war auch nicht nur wegen der neuen Größenordnung bitter nötig, die Architektur der City Hall mit zwei Einzeltürmen unterschiedlicher Höhe machte ebenfalls Anpassungen nötig. Dies ist aber nicht die einzige Besonderheit des Gebäudes, die Grundfläche ist auch noch an einen Ring angelehnt. Durch die starke Wölbung der Gebäudeinnenseite wird man so auch nie beide „Bildschirme“ gleichzeitig sehen können. Auf Seiten des CCC-Teams entschied man sich daher für eine Wireless-Lösung für jeden einzelnen Bildpunkt. Auf diese Weise konnte man auch Zeit während des Aufbaus sparen. Wer schonmal die Rückseite eines kleinen Blinkenleds gesehen hat sollte eine gute vorstellung davon bekommen was bei 900+ Fenstern an Verkabelungsaufwand angefallen wäre. Ein einfaches monochromes und binäres Display war natürlich auch nicht mehr zeitgemäß . RGB ist es zwar noch nicht geworden aber Graustufen lassen sich darstellen . Das macht die Ansteuerung natürlich komplexer, eröffnet im gleichen Atemzug aber deutlich mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Videos.

Die Software wurde ebenfalls an das neue Projekt angepasst. Um alle Möglichkeiten des Stereoscope getauften Projekts auszureizen wurden verschiedene Programme entwickelt. Zum einen wird es auch für Laien wieder die Möglichkeit geben mit einer einfachen Oberfläche eigene Animationen zu erstellen oder ganz profan zu spielen. So weit so bekannt. Neu ist ein Werkzeugsatz, der sich in erster Linie an professionelle Designer richtet. Es basiert auf der bekannten MAC-Software quartz composer, andere Plattformen werden aber auch nicht ausgeschlossen. Noch mehr Obstweichware gibts dann für das I-phone mit dem es ebenfalls möglich sein wird Animationen zu erstellen und das Ergebnis auf dem 3D-Modell zu bewundern bevor es dann vieleicht Live geht.

Wer mal einen Eindruck von den neuen Fähigkeiten der Blinkenlights bekommen möchte sollte sich den Testlauf in der Tube anschauen.

Natürlich steht auch diese Version wieder unter OS. Mehr Lesefutter gibt es unter anderem bei Hackday, die ein Interview mit einem der Macher ergattern konnten. Alle weiteren Infos gibts dann auf der Projektseite und dem dazugehörigen Blog.

07
Sep
08

news 7.9.2008

  • Audio – Hardware mixer

Aufgelegt wird heutzutage ja schon gerne mal mit dem Laptop, zumindest in der Welt der elektronischen Tanzmusik. Dem eingefleischten Vinylkratzer mögen ob dieses Kulturverfalls die Tränen in die Augen steigen, aufhalten lässt sich dieser Trend aber wohl nicht mehr. Mal ganz unter uns … wenn man nicht scratchen muss gibt es auch eigentlich auch keinen Grund, für sein Set nen Doppelzentner Vinyl mit sich herumzuschleppen. Nachteil an dieser Geschichte ist, dass auch das Mischpult ausgedient hat. An dieser Stelle kommen dann die Hardwaremixer ins Spiel, die es dem DJ ermöglichen seine Programme nach alter Väter Sitte anzusteuern.

Der Aurora Mixer ist ein sehr löbliches Beispiel für so ein Gerät. Sieht ziemlich gut aus, ne Menge Knöpfe (8) , 24 Drehregler, Crossfader und einen Regler für den jeweiligen Channel sind auch dran und ist netterweise noch Open Source. Angeschlossen wird das Ding via USB und sollte vom Formfaktor her in das eventuell vorhandene Equipment passen. Designed wurde der Mixer nicht für eine spezielle Software, nur Midikompatibel sollte sie sein.

Einen Eindruck von den Möglichkeiten die sich mit so einem Gerät eröffnen gibt es in diesem Video, der Mixer im Zusammenspiel mit Ablezon Live.

aurora Open Source DJ Mixer\MIDI Hardware w/ Ableton Live from mcubed on Vimeo.

  • Audio – VU-Meter

Auch mit dem Nächsten Newspunkt bleiben wir im Audiobereich. Auf Instructables.com gibt es eine nette kleine Anleitung dazu wie man mit dem LM 3915/3916 ein solches VU-Meter baut. Die LM 3914/15/16 IC’s ( keine Ahnung ob sich die Reihe noch fortsetzt) sind für solche Aufgaben genau die richtigen Chips, da sie dafür entworfen wurden mit einem analogen Signal als Quelle LEDs zu treiben. Die Preise für die LMs sollten sich so um 1-2€ bewegen. Der Aufwand für dieses Projekt scheint sich auch in eng gesetzten Grenzen zu halten, mehr als einen Kondensator, viele Kabel und natürlich den Bargraphen konnte ich nichts erkennen auf dem Breadboard.

zur Anleitung

Wer das so etwas in einer etwas anspruchsvolleren Variante sucht, dem sei das Röhren VU-Meter ans Herz gelegt, das hier auch schon mal verlinkt wurde.

ältere News zu weiterem Audiozeugs

  • Elektronik – ARM Breakoutboard

Wenn man SMD-ICs in sein Lochraster- oder Breadboardlayout integrieren will, bietet sich die Verwendung eines sogenannten Breakoutboards an. Die Idee hinter diesen Platinen ist relativ simpel. Die Zuleitungen der IC-Pins werden so weit aufgefächert, bis Platz genug für die handelsüblichen Steckverbinder mit Rastermaß ist.

Über ein hübsches Beispiel bin ich bei flickr gestolpert.

Edit: Minijubiläum! Hab grad gesehen, dass wir mit diesem hier bei genau 100 posts sind. Hört aber damit nicht auf. versprochen!

28
Mrz
08

news musik

  • drumbot!

Selten sowas putziges auf Ketten gesehen. Ein kleines Maschinchen dessen einziger Lebensinhalt darin besteht, herumzufahren und Dinge zu suchen auf denen man herumtrommeln kann. Das der Bot überwiegend aus Schrott gebaut ist verstärkt eigentlich nur seinen Charme. links, 1, 2

  • controllerboard.

Leider ohne tiefergehende Dokumentation, kann dieses Controllerboard „Ambassador“ für Ableton live doch zumindest als Anregung für eigenes dienen.

  • A\V editing station

Wem das Ambassador noch nicht Herausforderung genug war , dem sei dieses Projekt bei Bit-tech.net empfohlen. Eine komplette A\V-Editing Station im Eigenbau.

  • Basishardware der A\V-Station

Die zugrunde liegenden Schaltungen der Station hat „misterkholl“ nicht selbst entwickelt. Das ganze „duna-projekt“ scheint auf der Arbeit der midi-box community um Thorsten Klose zu beruhen.

  • Röhren Vu-Meter

Es erfordert schon einigen Schaltungsaufwand um ein Audiosignal auf 14 russischen Bargraphröhren darzustellen, das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Netterweise sind auch die Schaltpläne frei.

  • Drums … total analog!

So nach dem ganzen Elektrogefrickel mal was rein mechanisches zur Abwechslung. Unter den Feldern dieses Tisches sind sind diverse Perkussioninstrumente versteckt. Soweit man das auf dem Youtubevideo beurteilen kann, klingt das garnich mal soo schlecht.

related: Kopfhörerverstärker… opamp 2134 + Deluxeversion

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in einem Wort: DIY
Selbermachen aus Prinzip, aus Spass oder einfach weil mans kann. Ganz grundsätzlich dreht sich hier alles rund um Elektrotechnik, Mechanik und wie man seine Basteleien hübsch verpackt (aka Design). Für die Naschkatzen gibts die Kategorie "Köstlichkeiten", selbstgemacht ist hier natürlich auch das Essen!

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