30
Okt
10

über thematische Schwerpunkte …

… und ihre allmähliche Verschiebung.

Wie Jan in seinem Kommentar zu einem meiner letzten Beiträge treffend bemerkt hat, verschiebt sich der thematische Schwerpunkt dieses Blogs unübersehbar in Richtung Fahrrad. Das kann man jetzt doof finden oder auch nicht, aber ich möcht da doch ein paar Worte zu verlieren.

1. Dieses Blog ist nur ein Hobby. Ich verdiene damit nicht eine müde Doppelmark, eigentlich kostets micht sogar ne Menge, nämlich Zeit. Auf den ersten Blick mag das vieleicht etwas Schizo wirken wenn man sich nicht auch die Gewinnseite des Ganzen anschaut. Mein persönlicher Gewinn ist die schlicht die Freude die ich habe, wen ich mal einen Artikel schreibe, evtl. gar Feedback bekomme, oder einfach etwas entspannte Plauderei am Rande. Das Blog dient mit auch als persönliches Archiv, über das ich stets Zugriff auf die Zwischenschritte meiner Projekte habe. Die Artikel, die jeweils am Ende des Bauprozesses stehen, sind immer auch persönliches Resumée in dem sich Gelegenheit bietet über Arbeitsschritte, Materialauswahl usw. zu reflektieren.

Wie in dem Zusammenhang ebenfalls richtig bemerkt wurde, kann man es einfach nicht jedem Recht machen. Vor dem Hintergrund des ersten Punktes möchte ich dazu nur kurz anmerken, dass das auch überhaupt nicht mein Ziel ist. Es ist natürlich schade, wenn inzwischen langjährige Leser den eingeschlagenen Weg nicht mitgehen wollen und sich verabschieden. Auf der anderen Seite spiegelt dieses Blog nichts anderes wieder als meine persönliche Interessenlage, die sich natürlich auch im Laufe der Zeit verändert. Thematische Veränderungen sind auch wahrlich keine Neuerung auf diesem Blog. Wer sich noch dunkel an die sachten Anfänge unter dieser Adresse zurückerinnert, dem sollte aufgefallen sein das Case-Modding mal ein nicht unwesentlicher Bestandteil des Ganzen war. Von diesen gloreichen Zeiten kündet gegenwärtig nur noch das Projekt-Archiv. Die Headlines wurden stattdessen zunehmend von Themen rund um LED-Technik und Beleuchtung dominiert, ein Thema was mich immer noch fasziniert, keine Frage, aber nach 2 Jahren ist auch hier langsam die Luft raus (warum, dazu später mehr). Zwischendurch gab es natürlich auch mal ein paar Side-Step-Projekte, aber die Tagwolke ist sich ihrer Sache was die Themenschwerpunkte angeht da recht sicher ;).

2. Dieses Blog ist ein Abfallprodukt. Dieser Punkt ist in seiner Bedeutung gar nicht zu unterschätzen. Nicht in 1. Linie das Bloggen ist mein Hobby, sondern das Basteln an – woran auch immer. Nahezu alles was hier auftaucht ist in dem Sinne meiner Hände Arbeit, woraus sich 2 grundsätzliche Probleme ergeben. 1. ich besitze nur 2 (Hände) und andere wichtige Ressourcen wie Zeit und Geld sind ebenfalls ausgesprochen limitiert. Vom Erkennen einer Problemstellung, über die Entwurfs- und Entwicklungsphase bis hin zum Bau können Monate vergehen (und das tun sie auch sehr gerne). Der Artikel jedoch, der am Ende dabei abfällt ist das Produkt von ein paar Minuten oder im schlimmsten Falle, einiger Stunden. Möchte auch zu bedenken geben, dass ich KEIN technisches oder gestalterisches Studienfach / Berufsfeld beackere und es somit entsprechend schwer fällt, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden ( = es fällt nichts blogrelevantes ab). An dieser Stelle lässt sich dann wieder ein kleiner Bogen zum 1. Punkt schlagen. Meine sich wandelnde Interessenlage ist auch in der angesprochenen Ressourcenknappheit begründet. Streng genommen haben wir es im Falle meines „Hobbies“ eher mit einer etwas spleenigen Form der Subsistenzwirtschaft zu tun. Ein Teil meiner Motivation selbst Dinge zu bauen oder zu modifizieren rührt aus der Tatsache, dass bestimmte Dinge auf dem freien Markt schlicht unerschwinglich sind (oder nichtmal auf dem Markt sind). Irgendwann sind meine materiellen Bedürfnisse jedoch gestillt, oder verschwinden von alleine. Case-Modding wurde mit dem Moment uninteressant, indem der Desktop PC durch einen mobilen Klappknecht ersetzt wurde. In meiner Skizzenmappe existieren noch bestimmt 2-3 fertig durchgeplante Mods, es besteht jedoch einfach kein Bedarf nach einem individuell gestalteten Rechner mehr. Die knappe Freizeit die mir zu Verfügung steht investiere ich lieber in Projekte, von denen ich zumindest glaube, dass ich sie jetzt brauche. Was nützen mir 2-3 leere Kisten mit der Option irgendwann mal wieder Hardware darin zu verbauen, wenn ich mir auch ein paar schöne Lampen mit zeitgemäßer Technik ins Zimmer stellen könnte. Inzwischen besitze ich so viele Lampen (auch zugekaufte), dass ich wirklich Probleme habe diese sinnvoll unterzubringen und das in einem Zimmer was mehr als doppelt so groß ist wie das alte (bin mal wieder umgezogen). Lampen sind daher auch erstmal raus.

Nun sinds also Fahrräder, ein Thema welches mich schon seit bestimmt 10 Jahren beschäftigt, das auf der Prioliste aber nie weit genug oben stand um ein intensivere Beschäftigung damit zu rechtfertigen. Irgendwann hat mich meine eigene Unkenntnis auf diesem Gebiet dann doch so genervt, dass ich mal das Werkzeug in die Hand genommen habe um selbst  mehr zu reparieren als nen Platten oder ein paar abgerockte Bremsklötze.

——————————

So viel zu mir und meinen kruden Gedanken zum eigenen Schaffen. An dieser Stelle tät mich dann sehr interessieren warum Ihr den Lötkolben schwingt oder auf so seltsamen Blogs herumhängt, was fasziniert so am Selbermachen oder gar selber denken ?

Wenn ich mir die Bastler im weiteren Bekanntenkreis so anschaue, gibt’s da ja diverse Typen von Pfuschern, Designern und Heimwerkern, denen ich völlig unterschiedliche Motive für ihr seltsames Treiben unterstellen würde. Ein kurzer Blick auf Fingers Welt sollte genügen um sich davon zu überzeugen, dass für viele wohl nur das Erkenntnisinteresse im Vordergrund des eigenen Schaffens steht. Es wird fröhlich gebastelt und herumexperimentiert ( quer durch die Welt von E-technik, Chemie und Maschbau) und wenn man eine mehr oder weniger befriedigende Antwort gefunden hat geht der Versuchsaufbau den Weg alles Irdischen oder wird direkt in einem neuen Projekt verwurstet. In eine ähnliche Kategorie würde ich auch die Modellbauer stecken (Scale). Die werden vermutlich auch weniger durch das  Ergebnis als den Bauprozess motiviert. Im Endeffekt entstehen unter ihren zarten Händen ähnlich sinnfreie (da ohne konkreten Nutzwert) Dinge wie bei der Finger-Fraktion. Unterschiede sehe ich da eher in der Lebensdauer der Projekte.

Dann erzählt ma, wo seht ihr euch oder findet sich gar jemand überhaupt nicht wieder in der Aufzählung?

mfg

RBT

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6 Responses to “über thematische Schwerpunkte …”


  1. 1 twentytwo
    Oktober 30, 2010 um 6:35 pm

    Da schau ich mal wieder des Wochenendabends auf Botchjob und ersichte diesen Post. . .
    Intressanter Beitrag !

    Das mit dem Fahrrad-Phänomen ist wirklich seltsam, mir gehts da aber so wie dir !
    Ab einem Tag war das Rad nichtmehr mein unbeachtetes Fortbewegungsmittel, sondern ich hab auch angefangen, zunächst mit kleinen ‚Tuning‘-Projekten, das Bike als ‚Bastel-Objekt‘ zu begreifen.
    Ich glaube die Faszination ist darin gegründet, dass das Fahrrad ein praktischer, alltags Gebrauchsgegenstand ist, bei dem sich wie bei fast keinem anderen Gegenstand die Veränderung so auf praktischer Natur auswirkt.

    Irgendwie ist es doch so etwas wie ein ‚IchmachmirdieWeltwiesiemirgefällt-Syndrom‘ dass uns bewegt. (jedenfalls bei mir) Seinem Eigen möchte man eben etwas Persönlichkeit (vorallem seiner eigenen 😉 )und Individualität aufdrücken oder einfach zu seinem eigenen Nutzen optimieren und umgestalten. Idealismus ist glaube ich nicht strafbar !

    Interesant fand ich immer bei deinem Blog, neben den Projekten deine Querbeet-Links in Sachen: Design und anderem ‚Szenematerial‘. Ob dieser Blog zu elektro- oder bikelastig ist, dass sollte eigentlich keinen stören. Ich finde du hattest immer eine schöne Mischung von allem und das der Blog ein größeres Fahrradprofil hat, kommt mir genau genommen entgegen.

    P.S.: Würde dir schleunigst davon abraten soviel BILDERLOSEN, NON-BASTEL Text auf diesem Blog zu schreiben 😉 Deinen Lesern zuliebe !^^

    Mach einfach weiter so !

    Bin feiern,
    Cheers, 22

  2. 2 Jan
    Oktober 30, 2010 um 8:29 pm

    Hmm, ich habe nicht gesagt, das die Veränderungen im Themenschwerpunkt schlecht sind, ich wollte damit lediglich ausdrücken, das sie mir persönlich nicht gefallen, weil ich einfach abgeschlossen habe mit meinem Bike. Das steht schon wieder auseinandergebaut in der Garage und ich habe absolut keine Zeit, daran irgendetwas zu machen. Leider muss ich sagen. Was mir auch fehlt ist meistens das Geld. Es hängt seit Monaten nur an einer einzigen Speiche. Ein Rad, das einen nur von A nach B bringen muss, ist ein billiges Rad. Sobald man aber anfängt, das Rad zum Haustier zu machen, oder das Ding als Sportartikel ansieht, steigen die Kosten immens, zu meinem Leidwesen. Daher mache ich nichts mehr mit Bikes und somit habe ich auch jegliches Interesse daran verloren. Da der Blog hier nun nichtmehr meine favorisierten Themengebiete behandelt sieht man mich hier seltener, das Prinzip ist ganz einfach: Ich gehe auf die Seiten, die mich interessieren täglich. Die die mich nicht so stark interessieren frage ich ab und an mal per rss Feed ab. So siehts aus. Mir ist auch klar, das du diesen Blog hier nur als Archiv angelegt hast, um deine Projekte zu zeigen, ein wenig zu sammeln. Finde ich auch durchaus in Ordnung, wenn du andere daran teilhaben lässt. Deine Einstellung zum bloggen ist aber – und das muss ich einfach mal sagen, man möge mir verzeihen – die falsche. Wenn man einen Blog eröffnet sollte man auch regelmäßig Material veröffentlichen und das Ding nicht einfach als Müllkippe missbrauchen. Dafür eignet sich eine Webseite viel viel besser. Egal, ist deine Webseite, ich find sie weiterhin gut 🙂

    Was mich mit dem Basteln verbindet kann ich selbst nicht genau sagen. Aber eines ist sicher: Ich wurde mit einer Neugierde auf die Welt gebracht, die kein Buch, keine Enzyklopädie, kein Lehrer stillen kann. Ich versuche immer, Dinge zu ergründen, zu sehen, wie sie funktionieren, sie nachzubauen, zu erforschen wie man sie anders besser machen könnte. Dazu kommt noch ein immenses Interesse für Technik und Naturwissenschaften. Das hat mein Opa damals verschuldet, indem er P.M. Hefte bei sich offen rumliegen hatte. Gameboy spielen war einfach zu langweilig geworden, also hab ich mir ein Heft geschnappt und erstmal gelesen. Dort ging es um einen Teilchenbeschleuniger mit dem Namen DESY. Dort waren dann Begriffe genannt, mit denen ich nichts anfangen konnte. Ich hab gefragt, und mir wurde erklärt. So hatte sich damals mein Interesse für Physik entwickelt. Mein Interesse fürs Basteln, für die Elektronik habe ich eigentlich mehr oder weniger aufgezwungen bekommen, denn mein Vater hatte damals eine Lehre als Fernmeldeelektroniker bei der Post gemacht und somit noch einiges an Wissen über TTL Technik und Funk und und und mitgebracht. Da kam dann noch das PC Interesse dazu, denn ich wollte immer wissen, was mein Vater da gemacht hat. Briefe schreiben bekam ich als Antwort. Da hab ich mich dann mal öfters rangehockt und gesucht, gesucht ausprobiert und irgendwann wusste ich eben mehr als mein Vater. Das hat mich dann weiter motiviert und so gings immer weiter. Nun bin ich der Hardware Guru in der Familie. Ich habe in der Zwiwschenzeit viel Lehrgeld bezahlt, knapp 1300€ für meinen ersten PC, den ich mir komplett selber gekauft hatte, bis zur letzten Schraube. Das war ein gewaltiger Geschwindigkeitsschub von einem Pentium 3 hin zu einem Athlon 4200+ X2 Dualcore mit 2GB RAM. So habe ich dann verschiedene Bereiche erkundet.
    Zur Elektonik bin ich ebenso gekommen. Nachdem die ersten blinkschaltungen mit den LEDs einfach nicht mehr ausgereicht haben, habe ich dann angefangen einfach Mikrocontroller zu nehmen und mich einzuarbeiten. Der Funk kam einfach so nebenher als schönes Hobby. Hochfrequenz ist teuflisch und verführerisch zugleich. Einerseits verführt sie mich, ich kann ihr nicht wiederstehen, andererseits könnte ich die Geräte manchmal töten, wenn nur eine Drossel zum Glück geführt hätte, nachdem ich mich tagelang mit beschäftigt habe.
    Ich bastle aus Leidenschaft, aus dem Wunsch, neues zu erschaffen, dagewesenes zu verändern, ein Ziel zu haben, um aus der monotonen grauen Welt zu haben in der wir lediglich Zahlen, Nummern tragen und als Datensätze irgendwo abgelegt sind, zu fliehen. Aber der eigentliche Grund, wieso ich bastle, ist Anerkennung zu finden. Ich sehe hoch zu denen, die fantastische Projekte hochgezogen haben, von denen ich nur träumen kann. Jedes mal, wenn ich mir so ein Projekt ansehe, fühle ich mich wieder kleun und auch so verdammt unbedeutend. Ich habe versucht, gut in der Schule zu sein, ich habe versucht zu zeichnen und künstlerisch zu sein, ich habe Taekwon-Do 10 Jahre lang, bis zur Perfektion getrieben, aber nichts kann das basteln mit Elektronik ersetzen, die Hackerspaces, die Stimmung, die Gemeinschaft, die Offenheit, den Lebensstil. Unersetzbar.

    Ich hoffe, du verstehst meine Beweggründe jetzt. Ich könnte noch viel mehr darüber schreiben, ich hoffe fürs erste reicht das und du bist zufrieden gestellt 🙂
    Ich tippe gerade aus dem Bett heraus und bin ein wenig müde. Man verzeihe mir meine Schreibfehler.

  3. 3 rbt
    November 2, 2010 um 6:35 pm

    @ 22 .. well die sache mit den links läuft auch wieder. für mich ists immer wichtig auch mal über den tellerrand zu schauen. inspiration kommt selten von nabelschau. manchmal kann zu viel wissen zwar schaden (autoritäsgläubigkeit vs naive Experimentierfreude), aber meistens isses mir eher ne Hilfe (glaub ich zumindest).

    zur Bilderlastigkeit … (oder dem Gegenteildavon). Mangels großartiger Projekte gibts auch atm keine Bilder davon. In den News bin ich mirrecht unsicher, wie ich da Bilder fremder Uhrheberschaft verwenden kann und darf ohne mir evtl mal ne Abmahnung einzufangen. Die letzten „Menschen“ auf Gottes grüner Erde, denen ich mein Geld gönne sind die Juristen…

    @ Jan …recht haste. sobald man keinen hölländischen drahtesel mehr fahren will wirds teuer. für meine alten Schätzchen bekomme ich viele Teile gott sei dank noch für sehr kleines Geld. Dura Ace ? 20€… komplettRad … 150€, usw usf. Von einer speiche würde ich mich aber nicht abschrecken lassen, das ist mit Nippel doch max ne Frage von 5€ und dann hat man den übelsten Profischeiss. trippelbutted Swissmade, mudngeklöppelt und mit 3fach gebohrtem messingnippel vom italiänischen radvodoomeister. aber grundsätzlich haste recht. alles oberhalb von einsteigermaterial kost nen vermögen (neu). WEnn ein Rad fährt such ich mir mein Kram aber laaangsam in der bucht oder in Foren zusammen. da kann man auch noch ordentlich sparen.

    zum Thema bloggen … ja ursprünglich wars gar als relativ statische website geplant, mit den news hats dann eher blogcharakter bekommen. mehr eigenes Mateiral zu veröffentlichen ist aber SRY, nicht möglich. hab immer weniger Zeit mal was zu bauen und hier einzustellen, die Einschläge von dem was andere „Ernst des Lebens“ nennen rücken immer näher an die eigene Stellung heran ^^. Fremdehände konnte das nicht auffangen, die meisten sind ja zu faul hier auch ma was in den comments zu posten, mal nen ganzes projekt reinzureichen ist sowieso net drin….

  4. November 3, 2010 um 10:23 am

    „zu faul hier auch ma was in den comments zu posten“ na warte 😉
    aber du hast schon recht. zeit ist ein begrenztes gut. wird die zeit knapp und der stress steigt, dann muss irgendwas dran glauben (besser als irgendwer!). mein hobby ist auch primär das selbermachen, sekundär das bloggen. somit muss ich einige hürden nehmen, bis ein projekt es ins internet schafft. allerdings ist es schade sich so einspannen zu lassen und weniger zeit für die schönen dinge zu haben, aber der „ernst des lebens“ ist schon da…
    ich versuche dem in letzter zeit mit kleineren projekten zu begegnen. das sind dann vielleicht keine herzensangelegenheiten, aber wenigstens schaffe ich einen runden abschluss. denn der reiz des selbermachens fängt bei mir schon bei einem sehr frühen zeitpunkt an und hört es weit nach der praxisphase auf. dass ich mich auf „solchen blogs“ herumtreiben hängt oftmals mit inspirationen zusammen. die inspiration brauch dann in der zweiten phase einiges an zeit bis sie ausgereift ist und ich mich entschließen kann sie umzusetzen. in der dritten phase kommt dann die planung, gefolgt von der vierten phase der umsetzung. an diesem punkt hört es vielleicht für viele auf, aber mich treibt es dann auch zur projektaufarbeitung. den übertrag (fünfte phase) von der praxis in die theorie/erklärung/bauanleitung/video? zu schaffen hat nochmals einen enormen reiz für mich. wenn ich es dann noch schaffe das projekt zu veröffentlichen (phase 6), dann könnt ihr es lesen 😉
    somit könnt ihr sehen wie viel weichen ein projekt durchlaufen muss, bis es im blog landet. dass es dabei zu verschiedenen schwerpunktsetzungen kommt, ist in meinen augen völlig logisch. der prozess ist ein kreativer und die inspiration legt die grenzen fest.
    jetzt muss ich aber mal weiterarbeiten ;),
    greetz

  5. 5 rbt
    November 8, 2010 um 10:01 am

    @ criz … ja bin immer wieder enttäuscht wie wenige der Besucher auch mal einen Kommentar dalassen. Das spielt sich ja eher im Promillebereich ab. Einige rühmliche Ausnahmen widersetzen sich dem Trend jedoch freudnlicherweise 😉

    Die Idee mit den „kleineren“ Projekten ist eigentlich ne gute, ich bin mal gespannt, ob ich die auch verwirklichen kann. Den Plan hatte ich schon vor einiger Zeit schon mal gefasst, nur um dann festzustellen, dass es wohl doch komplexer wird als gedacht.

    Erfreulicherweise zeichnet sich gerade etwas passendes ab und, oh Wunder, ich muss nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben. Im Rahmen eines Uniprojektes (über satte 2 Semester) zu DIY ist auch der Basteltrieb gefordert. Genaueres auch irgendwann, zur Zeit wird noch das Konzept festgetreten, Gelder angezapft und technische Hürden angegangen.

  6. 6 Jan
    November 8, 2010 um 8:28 pm

    Naja, sei doch froh, wenn sich das im Promillebereich hält. So musst du nicht so viel lesen 😉

    KM hat zzt knapp 1000 eindeutige Besuche pro Tag, und trotzdem nichtmal 20 Beiträge… Aber wenn die Leute finden, was sie suchen und gerne auf dem Blog bleiben, ist doch super!

    Ich bin ja auch noch da, allerdings eben nicht mehr täglich. Und doch sehe ich, das du dich wieder um den Blog kümmerst, seit meinem letzten Kommentar. Das freut mich natürlich sehr, denn die eingestreuten News sind immer eine Erweiterung des Horizontes und regen zu Ideen an.

    worum gehts denn im Uniprojekt? Ich bin gespannt … 🙂


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Selbermachen aus Prinzip, aus Spass oder einfach weil mans kann. Ganz grundsätzlich dreht sich hier alles rund um Elektrotechnik, Mechanik und wie man seine Basteleien hübsch verpackt (aka Design). Für die Naschkatzen gibts die Kategorie "Köstlichkeiten", selbstgemacht ist hier natürlich auch das Essen!

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