- Architektur – noch mehr lebendiges
Am 28.7 hatte ich schon einmal auf den modernen Ansatz der Lebendholzarchitektur aufmerksam gemacht. Das uns hier etwas als abolute Innovation verkauft werden sollte, was eigentlich alter Wein in neuen Schläuchen ist habe ich ja bereits damals angemerkt. Die Stuttgarter sind aber nicht die einzigen, die sich in Deutschland mit so etwas beschäftigen. Das Atelier sanfte Strukturen arbeitet überwiegend mit Weidenruten, die in großen Bündeln verschnürt werden und im Laufe der Zeit wieder auslaufen und wieder ergrünen.
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Wie alt der Wein wirklich ist, zeigt jedoch erst dieser Link. In Indien werden schon seit Ewigkeiten ganze Brücken aus den Wurzeln eines bestimmten Baumes gefertigt. Um einen Fluss zu überspannen, werden die Wurzeln durch Holzrohre zum anderen Ufer geführt. Dort können sie sich wieder in die Erde eingraben und bilden so ein stabiles Fundament für die Hängebrücke. Bis so ein Kunstwerk nutzbar ist, dauert es bis zu 15 Jahre, danach überzeugt die Konstruktion jedoch durch außerordentliche Stabilität und Haltbarkeit im feuchten Klima.
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Ein gutes Klapprad zu entwickeln kommt der Quadratur des Kreises ziemlich nahe. Es muss stabil sein, jedoch gleichzeitig leicht. Geklappt soll es möglichst kompakt sein, aber während der Fahrt einem gewöhnlichen Velo in nichts nachstehen, was Handling, Federungskomfort und Streckentauglichkeit betrifft. In der Praxis läuft es oft auf einen Entwurf mit zu sehr kleinen Rädern hinaus, der mit teuren Federelementen zumindest etwas komfort erreicht.
Einen anderen Weg ging ein Schweizer Unternehmen, die ein faltbares MTB entwickelt haben. Wirklich kompakt ist sowas aber auch nicht mehr. Ein britischer Student ist dem Ideal jetzt ein Stück näher gekommen. Durch ausgeklügelte Mechanismen lässt sich ein full-size Rad komplett zwischen seinen eigenen Rädern verstauen und kann dann wie ein Rollkoffer gezogen werden. Fahrbereitschaft lässt sich innerhalb weniger Sekunden herstellen.
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